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Biografieorientierte Sprachtherapie - Begriffsbestimmung, Chancen und Umsetzung bei Kindern mit (und ohne) Migrationshintergrund - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 28-33
Biografieorientierte Sprachtherapie - Begriffsbestimmung, Chancen und Umsetzung bei Kindern mit (und ohne) Migrationshintergrund - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 28-33
Sebnem Kreutzmann
Mehrsprachige Kinder mit Migrationshintergrund bringen häufig besondere Entwicklungsbedingungen und Lebenserfahrungen mit, die ihre emotionale und nicht zuletzt auch sprachliche Entwicklung entscheidend beeinflussen. Obwohl das Anknüpfen an den konkreten Lebenserfahrungen von Klienten im sprachtherapeutischen Kontext als nahezu selbstverständlich gilt, wird dieser Grundsatz in der Praxis oft nur unzureichend umgesetzt. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Chancen einer „Biografieorientierten Sprachtherapie“, welche die Verknüpfung der individuellen Lebenserfahrungen und Ressourcen mit sprachtherapeutischen Zielsetzungen ermöglicht.
Der situative Ansatz in der Aphasietherapie - Teil 1: Theoretische Konzepte, Kognitive Lernpsychologie und therapeutische Praxis - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 14-20
Der situative Ansatz in der Aphasietherapie - Teil 1: Theoretische Konzepte, Kognitive Lernpsychologie und therapeutische Praxis - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 14-20
Günther Storch, Ingrid Weng
In der Aphasietherapie bedarf es eines zugrunde liegenden Übungsrahmens, der die allgemei­nen Bedingungen menschlicher Sprachverarbeitung und Kommunikation reflektiert. Dies leistet ein situativer Therapieansatz, der zum einen förderliche kognitive Rahmenbedingungen für die Therapie gestörter Sprachverarbeitung schafft und zum anderen den Anwendungsbezug thera­peutischen Übens, nämlich die angestrebte Bewältigung kommunikativer Situationen im Alltag, nicht aus dem Auge verliert. Im vorliegenden Teil 1 stellen wir die Grundlagen eines situativen Therapieansatzes dar, in Teil 2 skizzieren wir wichtige sprachdidaktische Grund­lagen für das therapeutische Arbeiten im Rahmen des vorgestellten Ansatzes.
Früherkennung von Sprachentwicklungsstörungen zum Zeitpunkt der U7 - Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Pädiatrie und Logopädie auf der Grundlage eines Qualitätsmanagements - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 22-27
Früherkennung von Sprachentwicklungsstörungen zum Zeitpunkt der U7 - Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Pädiatrie und Logopädie auf der Grundlage eines Qualitätsmanagements - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 22-27
Dietlinde Schrey-Dern, Gabriele Trost-Brinkhues
Vorgestellt wird das Projekt „Früherkennung von Sprachentwicklungsstörungen im Rahmen der U 7“, das im Herbst 2008 in Aachen begonnen hat. Dieses Projekt geht auf eine gemeinsame Initiative zwischen Pädiatern und Logopäden zurück. Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Beschreibung einer Checkliste, die die Pädiater zum Zeitpunkt der U7 durchführen. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass mit Hilfe der Checkliste Kinder mit einem Risiko zur Ausbildung einer SSES identifiziert werden können.
Raus aus dem Therapiezimmer - rein in die Schule! Amerikanische Schullogopädie ein Modell für Deutschland? Erfahrungen eines deutschen Logopäden in den USA - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 34-39
Raus aus dem Therapiezimmer - rein in die Schule! Amerikanische Schullogopädie ein Modell für Deutschland? Erfahrungen eines deutschen Logopäden in den USA - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 34-39
Herbert Lange
Der Autor skizziert die vielen Charakteristika, Aspekte und Herausforderungen des amerikanischen Systems der Schullogopädie mit speziellem Schwerpunkt auf Frühförderung. Er beschreibt den kompletten Förderplan-Prozess (Individualized Education Program – IEP) und seine rechtliche Basis. Im Hinblick auf die schulischen Anforderungen, das moderne Leben und die Globalisierung hat die amerikanische Logopädie viele inspirierende Ansätze entwickelt. Der Artikel stellt die Prinzipien der multikulturellen Sensibilität, der Behandlung innerhalb und außerhalb des Therapiezimmers, der Einbeziehung gleichaltriger, nicht-behinderter Kinder (peers), des curriculumorientierten Lernens (in Abstimmung mit dem Schulunterricht) und der evidenzbasierten Praxis vor. Gleichzeitig wird beleuchtet, wie große Patientenzahlen, sehr begrenzte Budgets, Zeitknappheit und eine wachsende Bürokratie Druck ausüben auf Amerikas Schulen, die Kinder und die Therapeuten. Internationaler Austausch, akademische Bildungsprogramme und intensive Zusammenarbeit könnten neue Chancen eröffnen und großen Nutzen bringen.
Therapie bei chronischer Sprechapraxie - Vorgehensweise am Beispiel eines Patienten mit reiner Sprachapraxie - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 6-13
Therapie bei chronischer Sprechapraxie - Vorgehensweise am Beispiel eines Patienten mit reiner Sprachapraxie - Forum Logopädie Heft 3 (24) Mai 2010 6-13
Ingrid Aichert, Wolfram Ziegler
Der Beitrag beschreibt eine Vorgehensweise in der Sprechapraxietherapie am Beispiel eines chronischen Patienten mit reiner Sprechapraxie. Anhand einer ausführlichen Diagnostik erfolgte eine gezielte Ableitung von Therapieinhalten. Die Effektivität der Therapie wurde über die Erhebung von Diagnosedaten unmittelbar vor und nach der Therapie sowie nach einer Therapiepause von 17 Wochen überprüft. Insgesamt konnten in den fünf Wochen der Intensivtherapie deutliche Verbesserungen der sprechmotorischen Fähigkeiten erzielt werden. Neben einer Reduktion segmentaler und prosodischer Fehler waren Verbesserungen im Sprechverhalten zu beobachten. Die meisten Verbesserungen blieben auch nach der Therapiepause stabil. Die Ergebnisse zeigen, dass eine intensive Sprechapraxietherapie in der chronischen Phase wirksam sein kann.
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