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Gibt es ein spezifisches Persönlichkeitsprofil für Sprachtherapeuten? Vergleich von Dimensionen der Leistungsmotivation und erbrachten Leistungen in der Logopädieausbildung - eine Studie an der EWS Rostock - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 36-41
Gibt es ein spezifisches Persönlichkeitsprofil für Sprachtherapeuten? Vergleich von Dimensionen der Leistungsmotivation und erbrachten Leistungen in der Logopädieausbildung - eine Studie an der EWS Rostock - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 36-41
Claudia Pahn, Benedikt Balogh
Gibt es ein spezifisches Persönlichkeitsprofil für Logopäden und kann dieses als Prädiktor für den Erfolg im Ausbildungsprozess genutzt werden? Diese Frage hat für Eignungsprüfungen im Kontext der Logopädieausbildung hohe Relevanz. Der Beitrag stellt eine Studie vor, in der die im Leistungsmotivationsinventar LMI (Schuler & Prochaska 2001) überprüften Fähigkeiten bezogen auf das Anforderungsprofil für Studierende der Logopädie und auf deren tatsächliche Prüfungsleistungen abgebildet werden. Dafür wurde aus den im LMI überprüften Relationen eine Auswahl erstellt, die die besondere Profilausprägung der Bewerber und Studierenden der Logopädieausbildung an der EWS-Rostock darstellt. Diese Ergebnisse werden mit den erbrachten Leistungen in der Ausbildung verglichen.
Late Bloomer oder Sprachentwicklungsstörung? Diagnostik und Beratung für Familien mit Late Talkern nach dem Dortmunder Konzept - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 6-15
Late Bloomer oder Sprachentwicklungsstörung? Diagnostik und Beratung für Familien mit Late Talkern nach dem Dortmunder Konzept - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 6-15
Mascha Hecking, Claudia Schlesiger
Ein deutlich reduzierter Wortschatzumfang im 24. Lebensmonat ist ein wesentliches Risikokriterium für die Ausbildung einer umschriebenen Sprachentwicklungsstörung. Die Heterogenität der Gruppe der Late Talker macht ein differenziertes diagnostisches und therapeutisches Vorgehen notwendig. Auf der Basis einer Bestandsaufnahme und Bewertung bestehender Verfahren zur Diagnostik von Late Talkern und zur Partizipation der Eltern wird das Dortmunder Konzept vorgestellt, das ein differentialdiagnostisches Vorgehen sowie daraus resultierende erste evidenzbasierte Interventionsmaßnahmen in der Elternpartizipation ermöglicht. Das Dortmunder Konzept setzt sich in Anlehnung an den Watchful-Waiting-Ansatz (Paul 1996) im ersten Schritt das Ziel, die Entwicklung der Late Talker professionell zu beobachten, so dass genau die Kinder eine weitere sprachtherapeutische Frühintervention erhalten, die mit einer großen Wahrscheinlichkeit von schweren Sprachentwicklungsstörungen bedroht sind. Im zweiten Schritt werden Kriterien diskutiert, anhand derer die Entscheidung für eine bestimmte Form der Frühintervention (eltern- und/oder therapeutenbasiert) getroffen werden kann.
LKGSF komplex - das neue Instrument für die LKGSF-Diagnostik - Vorstellung der Entwicklung und Evaluation des ersten sprachtherapeutischen Diagnostik- und Dokumentationsinventars für Menschen mit LKGS-Fehlbildung - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 30-35
LKGSF komplex - das neue Instrument für die LKGSF-Diagnostik - Vorstellung der Entwicklung und Evaluation des ersten sprachtherapeutischen Diagnostik- und Dokumentationsinventars für Menschen mit LKGS-Fehlbildung - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 30-35
Sandra Neumann, Nina Kröllken
Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel-Fehlbildung unterliegen diversen negativen Sprachlernbedingungen, die eine pathologische Nasalität, orofaziale Störungen oder phonologisch-phonetische Auffälligkeiten initiieren und aufrecht erhalten können. Bis zum heutigen Zeitpunkt lag im deutschsprachigen Bereich kein umfassendes sprachtherapeutisches Diagnostikmaterial vor, das die vernetzten Zusammenhänge der LKGSF-spezifischen Kommunikationsstörung erfassen konnte. In einem Forschungsprojekt der Universität zu Köln wurde daher das neue Diagnostik- und Dokumentationsinventar „LKGSF komplex“ für alle Altersgruppen entwickelt. Das Material orientiert sich an den Komponenten der ICF(-CY) und beachtet insbesondere die Domänen der Aktivitäten und Partizipation. Des Weiteren wurden internationale Minimalstandards zur LKGSF-Diagnostik implementiert. Der vorliegende Beitrag stellt das neue Material „LKGSF komplex“ vor und erörtert die Ergebnisse dessen erster formativer Evaluation (EVA I).
Transfer in den Alltag braucht Zeit - Studie zur Veränderung der Spontansprache nach einer einmonatigen Therapiepause bei Kindern mit einer phonetischen Aussprachestörung - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 24-29
Transfer in den Alltag braucht Zeit - Studie zur Veränderung der Spontansprache nach einer einmonatigen Therapiepause bei Kindern mit einer phonetischen Aussprachestörung - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 24-29
Sarah Hautvast, Jana Arthold, Thomas Günther
Ziel der vorliegenden Studie war es zu untersuchen, wie sich die Aussprache nach einer vierwöchigen Therapiepause entwickelt. Elf Kinder zwischen 4 und 5 Jahren mit einer phonetischen Aussprachestörung erhielten acht Therapiesitzungen à 45 Minuten, die durch therapeutische Hausaufgaben und verhaltenstherapeutische Konzepte ergänzt wurden. Vor der Therapie, nach der Therapie und nach einer vierwöchigen Therapiepause wurde jeweils ein Benenntest und eine Spontansprachanalyse durchgeführt. In beiden Verfahren verbesserten sich die Kinder signifikant, jedoch war der Transfer des Erlernten in die Spontansprache gering. In der Therapiepause verbesserte sich die Spontansprache jedoch deutlich weiter. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass bei jungen Kindern mit einer phonetischen Aussprachestörung ein Transfer in die Spontansprache ohne therapeutische Begleitung erfolgt, wenn sie den Laut in einem Benenntest artikulieren können.
Wie effektiv ist die Inputspezifizierung? Studie zum Erwerbsverhalten bei Late Talkern und Kindern mit kombinierten umschriebenen Entwicklungsstörungen und Late Talker-Sprachprofil in der inputorientierten Wortschatztherapie - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 16-23
Wie effektiv ist die Inputspezifizierung? Studie zum Erwerbsverhalten bei Late Talkern und Kindern mit kombinierten umschriebenen Entwicklungsstörungen und Late Talker-Sprachprofil in der inputorientierten Wortschatztherapie - Forum Logopädie Heft 1 (24) Januar 2010 16-23
Julia Siegmüller, Catherine Schröders, Ulrike Sandhop, Monika Otto, Carmen Herzog-Meinecke
Neben klassischen Late Talkern sind wir häufig auch mit Kindern konfrontiert, die Störungen in verschiedenen Entwicklungsbereichen aufweisen und im sprachlichen Bereich häufig das Profil eines klassischen Late Talkers zeigen. Die psycholinguistische Forschung der letzten Jahre legte ihren Fokus hauptsächlich auf die Untersuchung der Sprachentwicklung und der Effektivität von Sprachtherapie bei klassischen Late Talkern. Die Methoden, die bei diesen Kindern effektiv sind, werden in der Praxis häufig auch bei Kindern mit kombinierten Entwicklungsstörungen angewendet, wobei die Wirksamkeit der Methoden bei diesen Kinder noch nicht nachgewiesen ist. Im Rahmen des LST-LTS-Projekts untersucht die vorliegende Studie das Erwerbsverhalten von Kindern mit kombinierten Entwicklungsstörungen mit Late-Talker-Profil im Vergleich zu klassischen Late Talkern. Ziel der Studie war der Vergleich beider Gruppen bezogen auf die Effektivität der verwendeten Methode (Inputspezifizierung). Die ersten Ergebnisse zeigen positive Effekte für beide Gruppen. Wir konnten feststellen, dass die klassischen Late Talker zu Beginn der Therapie mehr Wörter produzierten als die Kinder mit kombinierter Entwicklungsstörung. Überraschend war jedoch, dass sich die Therapiedauer beider Gruppen nicht unterscheidet. Die klassischen Late Talker benötigen genauso viele Therapiesitzungen, wie die Kinder mit kombinierten Entwicklungsstörungen, um den Wortschatzspurt zu erreichen.
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