Home  »  Forum Logopädie  »  Fachartikel  »  Jahrgang  »  2009  »  Ausgabe 6
Titel     Erscheinungsdatum 
« zurück    weiter »
Computergestützte Stimmanalyse im Rahmen der Stimmarbeit nach dem Konzept Schlaffhorst-Andersen - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 26-32
Computergestützte Stimmanalyse im Rahmen der Stimmarbeit nach dem Konzept Schlaffhorst-Andersen - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 26-32
Jens Kramer
Im Rahmen der Stimmarbeit gewinnt die computergestützte Stimmanalyse zunehmend an Bedeutung. Die Programme können in der Diagnostik, der Stimmtherapie – und im Unterricht gute Methoden zur Begleitung sein. Sie setzen eine gewisse Einarbeitung voraus und bedürfen der Begleitung durch kompetente Fachleute. Anhand von Stimmfeldern und Spektrogrammen wird hier die Wirksamkeit stimmtherapeutischer Interventionen mit Hilfe des Konzeptes Schlaffhorst-Andersen dargestellt. Es werden Kriterien für die Diagnostik angeboten und an Beispielen erläutert sowie Anregungen für die praxisorientierte stimmtherapeutische Arbeit gegeben.
Die CIAT im klinischen Alltag - Ergebnisse und Erfahrungen - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 20-25
Die CIAT im klinischen Alltag - Ergebnisse und Erfahrungen - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 20-25
Stefan Krüger, Veronika Breunig, Rebecca Werner
Es gibt viele Hinweise auf einen engen Zusammenhang von Behandlungsintensität und Erfolg von Aphasietherapie. Wohl auch, um die Therapiedichte zu erhöhen, werden daher Aphasie-Gruppentherapien in Deutschland verstärkt in Kliniken eingesetzt. Gruppentherapien können schon jetzt als etabliert in der Aphasietherapie angesehen werden, sind aber in ihren Erscheinungsformen offenbar vielfältig. Anscheinend bestehen oft keine klaren Teilnahmekriterien und Behandlungserfolge werden zumeist nicht überprüft. Mit der „Constraint-Induced Aphasia Therapy/CIAT“ liegt eine nachweislich effektive Methode zur intensiven Gruppentherapie bei Aphasie vor. Die Wirksamkeit und Umsetzbarkeit der CIAT wurde im Rahmen des Alltags einer Behandlungseinrichtung überprüft. Der Artikel stellt die Ergebnisse der Behandlung bezogen auf die ursprüngliche CIAT-Studie ebenso dar, wie die Erfahrungen mit dieser neueren Therapieform.
Ist Logopädie eine Praxis? Ein Diskussionsbeitrag aus philosophischer Perspektive zur Entwicklung eines autonomen Selbstverständnisses der Logopädie - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 34-38
Ist Logopädie eine Praxis? Ein Diskussionsbeitrag aus philosophischer Perspektive zur Entwicklung eines autonomen Selbstverständnisses der Logopädie - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 34-38
Kathrin Schulz
Um sich zukünftig als eigenständige Praxisdisziplin und Profession im Feld der Sprachtherapie zu behaupten, muss die Logopädie sich von ihrer langjährigen „Mutterwissenschaft“, der Medizin, lossagen. Dieses Vorhaben erweist sich dann als realistisch, wenn es die Logopädie vermag, einen dem logopädischen Tätigkeitsfeld angemessenen Praxisbegriff zu entwickeln. Mit Hilfe philosophischer Konzepte könnte diese Neuorientierung gelingen. So könnte z.B. der von Hannah Arendt ausgearbeitete Praxisbegriff erstmals auch auf die besonderen logopädisch relevanten Anliegen angewendet werden.
Myofunktionelle Therapie - Welche Faktoren wirken sich auf das Therapieergebnis aus - eine retrospektive Studie - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 6-11
Myofunktionelle Therapie - Welche Faktoren wirken sich auf das Therapieergebnis aus - eine retrospektive Studie - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 6-11
Bettina Heinzelmann, Kerstin Bilda, Anita M. Kittel
Neben erfolgreichen Therapieabschlüssen zeigen sich nach der Myofunktionellen Therapie auch Fälle, in denen das korrekte Schlucken nicht angewendet werden kann. Die vorliegende Studie untersucht, welche Einflussfaktoren positiv wirken und zum Erfolg beitragen. Es werden Ergebnisse des Projekts vorgestellt, das im Rahmen des Bachelor-Studiums an der FH Emden/Leer zusammen mit den Praxen für Logopädie A. Kittel durchgeführt wurde. In der retrospektiv angelegten Studie wurden die im Konzept nach A. Kittel postulierten Einflussfaktoren anhand eines Dokumentationsbogens erhoben. Insgesamt nahmen 51 ProbandInnen teil. Es ergaben sich zwei Stichproben. Verglichen werden die zuvor festgelegten Einflussgrößen der erfolgreichen Kinder, mit denen der weniger erfolgreichen Kinder. Auch wenn sich beide Populationen in ihrer Größe unterscheiden, lassen sich Erkenntnisse gewinnen, welche Faktoren positiv auf das Therapieergebnis wirken. Somit können erste Aussagen z.B. hinsichtlich des optimalen Alters und der Therapieform getroffen werden.
Rückbildungsprozesse in der Akut- und Postakutphase von Aphasien - Evidenzen aus der neurologischen Forschung - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 12-18
Rückbildungsprozesse in der Akut- und Postakutphase von Aphasien - Evidenzen aus der neurologischen Forschung - Forum Logopädie Heft 6 (23) November 2009 12-18
Marion Wittler
Die Einteilung der Phasen bei Aphasie in das akute (4-6 Wochen p.o.), postakute (1-12 Monate p.o.) und chronische (ab 12 Monate p.o.) Stadium basiert auf der Phasenspezifik unterschiedlicher neuronaler Erholungsmechanismen des Gehirns, die der Rückbildung von Aphasien zugrunde liegen. Die Rückbildungsprozesse in der akuten Phase nach Insult scheinen primär auf der Wiederherstellung bestimmter Gewebefunktionen zu basieren. Die postakute Rehabilitationsphase unterliegt eher den Prozessen der Restitution und der (neuronalen) Reorganisation des Gehirns. Eine Reihe an Studien konnte mittels bildgebender Verfahren zeigen, dass sich diese Reorganisationsprozesse nicht auf das betroffene Gebiet beschränken, sondern auch (homologe) Areale der nichtbetroffenen Hemisphäre an der Reorganisation beteiligt sind. Die Frage danach, in welchem Ausmaß diese Prozesse den Verlauf von Aphasien beeinflussen und ob diese Aktivierungsveränderungen für die Patienten förderlich sind oder sich nachteilig auf die Spracherholung auswirken, bildet den Schwerpunkt des vorliegenden Artikels.
« zurück
1-5 | 5 Artikel      1
weiter »

Anbieter

© 2018 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     3.85.143.239