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Der Erwerb von wortinitialen Konsonantenclustern im Schweizerdeutschen - Eine vergleichende Studie an sprachunauffälligen und sprachauffälligen Kindern - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 6-11
Der Erwerb von wortinitialen Konsonantenclustern im Schweizerdeutschen - Eine vergleichende Studie an sprachunauffälligen und sprachauffälligen Kindern - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 6-11
Christiane Waibel
Während des physiologischen Lauterwerbs können so genannte phonologische Prozesse auftreten, die nicht in der Erwachsenensprache vorkommen. Diese Vereinfachungen sind innerhalb einer gewissen Zeitspanne als nicht pathologisch anzusehen. Gelingt es einem Kind nicht, diese phonologischen Prozesse zu überwinden, können sich Lautverwendungsfehler manifestieren. Man spricht dann von phonologischen Störungen. Die vorliegende Studie untersucht den Lauterwerb im Schweizerdeutschen. Dabei liegt der Fokus auf dem Erwerb von wortinitialen Konsonantenclustern. Dazu wurde eine Gruppe von 26 schweizerdeutschen Kindern im Alter von fünf bis acht Jahren untersucht. Bei einem Großteil der Kinder in der Testgruppe traten Störungen beim Erwerb von Clustern bestehend aus Plosiv und Frikativ auf. Bei Clustern dieser Art nehmen die Kinder Substitutionen vor, während sie die anderen Cluster fehlerfrei produzieren können. Diese Substitutionen werden in der vorliegenden Studie als phonologische Störungen charakterisiert.
Evidenzbasierte Praxis in der Lehre - Vorgehensweise und Beispiele zur praktischen Umsetzung im Unterricht - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 28-33
Evidenzbasierte Praxis in der Lehre - Vorgehensweise und Beispiele zur praktischen Umsetzung im Unterricht - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 28-33
Ulla Beushausen
Evidenzbasierte Praxis (EBP) ist eine Wissensmanagementmethode, um Patienten möglichst optimal zu versorgen, und stellt die Selbstverpflichtung einer Berufsgruppe auf hohe professionelle Standards dar. Dabei basiert der therapeutische Entscheidungsprozess der Evidenzbasierten Praxis auf drei Grundpfeilern: (1) dem Wissen und der Erfahrung des Therapeuten, (2) der externen Evidenz als Wissen aus Studien und anderen Forschungen und (3) den individuellen Erfahrungen und Präferenzen des Patienten. Während der Erfahrungsschatz des Therapeuten in der Ausbildung von Sprachtherapeuten bereits traditionell in der Lehre verankert ist, stellt sich für die Grundpfeiler 2 und 3 die Frage nach der praktischen Umsetzung im Lehr- und Ausbildungsprozess. Im Folgenden wird deshalb auf die Anwendung von Evidenzbasierter Praxis in Unterricht und Lehre eingegangen: Der Einbezug externer Evidenz wird in einem fünf-Schritte-Programm verdeutlicht und die partizipative Entscheidungsfindung mit den Klienten mittels Zielsetzungsstrategien (SMART-Regeln, Zielerreichungsskalen) erläutert.
Kommunikations-TAnDem - Kommunikationstraining für Angehörige von Demenzkranken - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 12-17
Kommunikations-TAnDem - Kommunikationstraining für Angehörige von Demenzkranken - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 12-17
Julia Haberstroh, Katharina Neumeyer, Johannes Pantel
Ziel eines TAnDem-Trainings ist es, die Kommunikationskompetenz von pflegenden Angehörigen gegenüber den betreuten Demenzkranken zu verbessern. Vermittelt über eine Verbesserung der Kommunikation wird angestrebt, die Lebensqualität der Demenzkranken zu steigern und die Belastung der Angehörigen zu reduzieren. Pflegende Angehörige lernen kommunikative Stärken und Schwächen von Demenzkranken kennen. Im gemeinsamen Expertenaustausch erarbeiten die Teilnehmer Strategien, um Stärken zu fördern und Schwächen zu umgehen. Das Kommunikations-TAnDem wurde in mehreren Studien evaluiert. Die Ergebnisse belegen u.a. Wirkungen für die Lebensqualität der Demenzkranken sowie die Kommunikationskompetenz und wahrgenommene Belastung der Angehörigen. Aus den positiven Auswirkungen hinsichtlich der Lebensqualität der Demenzkranken lässt sich schließen, dass das Training der Angehörigen als Alternative angesehen werden kann zu Interventionsprogrammen, die sich direkt an die erkrankten Menschen richten.
Mehr Therapieerfolg durch Motivierende Gesprächsführung - Gelungene Kommunikation im logopädischen Kontext - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 18-21
Mehr Therapieerfolg durch Motivierende Gesprächsführung - Gelungene Kommunikation im logopädischen Kontext - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 18-21
Andrea Commer
Wie viele Therapiegespräche, Elterngespräche, Teamsitzungen oder Seminarsituationen werden mit gutem Willen und Sachverstand geführt, und die Bilanz der tatsächlichen Veränderung des Verhaltens des Gegenübers fällt eher ernüchternd aus. Wie können Menschen zu einer Veränderung ihres Verhaltens motiviert werden? Motivierende Gesprächsführung ist ein kreatives Konzept, das Begleitung zur Veränderung ermöglicht. Kommunikation auf Augenhöhe, Respekt für den Widerstand des Gegenübers und seine Ambivalenz, sowohl Gründe für als auch wider sein aktuelles Verhalten zu haben, sind die Grundlagen, die durch den kunstfertigen Umgang mit einer Vielzahl von erlernbaren Methoden eine angenehme und konstruktive Gesprächsatmosphäre schaffen.
Systematische Implementierung evidenzbasierter Therapie - Ein Beispiel aus den Therapie-Diensten des Universitätsspitals Basel - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 22-27
Systematische Implementierung evidenzbasierter Therapie - Ein Beispiel aus den Therapie-Diensten des Universitätsspitals Basel - Forum Logopädie Heft 5 (23) September 2009 22-27
Ulrike Witte
Im Rahmen der qualitätssichernden Maßnahmen wurde in den Therapie-Diensten des Universitätsspitals Basel die systematische Implementierung evidenzbasierter Therapie projektiert. Zielsetzung innerhalb dieses Projektes war eine Optimierung des Kosten-Wirkungsverhältnisses durch evidenzbasiertes Selektionieren von Assessments und Therapieangeboten sowie die Optimierung von Indikationskriterien, Anschaffungskriterien für Infrastruktur, Personalfortbildung und die Etablierung von Behandlungspfaden. Im folgenden Beitrag wird das Vorgehen dargestellt.
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