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Das Vertragskonzept der Transaktionsanalyse in der Gestaltung von logopädischer Ausbildungssupervision - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 34-39
Das Vertragskonzept der Transaktionsanalyse in der Gestaltung von logopädischer Ausbildungssupervision - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 34-39
Mechthild Clausen-Söhngen, Marita Kellner
Logopädische Ausbildungssupervision ist ein sehr spezielles Arbeitssetting, zu dem es bisher wenige Veröffentlichungen gibt. Die Autorinnen stellen vor, wie mit Hilfe des Vertragskonzepts aus der Transaktionsanalyse eine fokussierte und zwischen den Beteiligten abgestimmte Begleitung zu professioneller Praxiskompetenz erreicht werden kann.
Fast Mapping-Leistungen bei Kindern mit einer semantisch-lexikalischen Störung im Rahmen einer SSES - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 6-13
Fast Mapping-Leistungen bei Kindern mit einer semantisch-lexikalischen Störung im Rahmen einer SSES - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 6-13
Antje Skerra
In der Studie wurde das Fast Mapping bei 3-5-jährigen Kindern mit SSES untersucht. In einem interaktiven Setting lernten die Versuchsgruppen zwei Nomen und zwei Verben. Anschließend wurden die Fast Mapping-Leistungen mit vier Tests überprüft. Im Test „Definieren“ zeigten sich ein Gruppen-, ein Wortarteneffekt und eine Interaktion zwischen Gruppe und Wortart. Die Definierleistungen der SSES-Kinder waren schlechter als die der Kontrollkinder. Sie konnten weniger semantische Merkmale der Items abrufen. Insbesondere das Definieren von Verben fiel den beeinträchtigten Kindern schwerer. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass SSES-Kinder beim Fast Mapping eine semantisch-lexikalisch ärmere Erstrepräsentation aufbauen. Die Ergebnisse der Studie bieten Potenzial für die Entwicklung genauerer Diagnostikverfahren und Behandlungsmethoden von Wortschatzstörungen, die auf Fast Mapping-Störungen zurückzuführen sind.
Prosodie - Bedeutung, Funktionen, Diagnostik - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 18-25
Prosodie - Bedeutung, Funktionen, Diagnostik - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 18-25
Meike Otten, Wenke Walther
In diesem Beitrag wird der Bereich der Prosodie betrachtet. Dazu werden die einzelnen Parameter der Prosodie, wie Tonhöhenverläufe, Dynamikvariationen, Pausen und Dehnungen sowie deren Funktion und Bedeutung für die Sprachverarbeitung erläutert. Es wird auf die sprachlichen Funktionen der Wortgrenzenerkennung, der Satzfokussierung, der Interpretation von Emotionen und der Differenzierung des Satzmodus im Speziellen eingegangen. Auf der Basis der kommunikativ-sprachlichen Funktionen wird aufgezeigt, wie denkbare Störungen aussehen und wie die rezeptiven und expressiven prosodischen Fähigkeiten überprüft werden können. Ein kurzer Einblick in einen möglichen Behandlungsansatz schließt diesen Beitrag ab.
Schnittstellentherapie bei Spracherwerbsstörungen - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 14-17
Schnittstellentherapie bei Spracherwerbsstörungen - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 14-17
Meja Kölliker Funk
Vorgestellt wird der Übergang eines bewährten vierteiligen Orientierungssystems im logopädischen Handeln zu einem ganzheitlichen Netzwerksystem wirksamer Schnittstellen. Die vier Sprachebenen beschreiben die sprachlichen Fähigkeiten statisch und additiv. Sprachliche Fähigkeiten sind dynamisch vernetzt. Forschungsergebnisse führen zu neuen Sichtweisen der Sprachkompetenz. Diese ist die Fähigkeit, den Sprachfluss zu unterteilen, die Silbenstruktur festzulegen, daraus Wörter zu bilden sowie Sätze regelgerecht zu organisieren. Die daraus resultierende Schnittstellentherapie wird vorgestellt und am praktischen Beispiel erläutert.
Schritte in den Dialog - Eltern evaluieren ein Programm für Familien mit sprachentwicklungsverzögerten Kindern - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 26-32
Schritte in den Dialog - Eltern evaluieren ein Programm für Familien mit sprachentwicklungsverzögerten Kindern - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 26-32
Delia Möller
„Schritte in den Dialog“ – ein Eltern-Kind-Programm für Familien mit sprachent­wicklungsverzögerten Kindern ist ein praxisnaher Ansatz für die frühe Sprachtherapie. Eltern mit sprach­entwicklungsverzögerten Kindern trainieren Strategien zur Förderung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit. Fragestellung: Wie schätzen teilnehmende Eltern die Therapiequalität des Programms ein? Methoden: Teilnehmende Eltern (n=31) wurden nach Abschluss der Behandlung mit Fragebögen zu verschiedenen Qualitätsaspekten befragt. Ergebnisse: Aus Sicht der Eltern ist die Therapiequalität von „Schritte in den Dialog“ hoch: Eltern bestätigen eigene Lernerfolge und deren Effekte beim Kind, und bewerten den Behandlungserfolg mehrheitlich als überwiegend erfolgreich und sehen deutliche Fortschritte beim Kind. Die Gesamtzufriedenheit der Eltern mit dem Programm war mehrheitlich sehr gut (67 %) oder zumindest gut (33 %). Schlussfolgerungen: „Schritte in den Dialog“ wird von Eltern gut akzeptiert und eignet sich zur frühen Sprachintervention.
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