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Anbahnung von konzeptioneller Schriftlichkeit in Mathematiklehrwerken der ersten Jahrgangsstufe - Forschung Sprache 1/2017
Anbahnung von konzeptioneller Schriftlichkeit in Mathematiklehrwerken der ersten Jahrgangsstufe - Forschung Sprache 1/2017
Rebecca Schuler, Claudia Glotz
Sprache ist auch im Fach Mathematik von zentraler Bedeutung. Die Besonderheiten dieser Fachsprache stellen für viele Kinder eine Herausforderung dar, die sich bis in das fortgeschrittene Schulalter hinziehen kann. Für eine gezielte Diagnostik und Förderung ist es relevant, die individuellen Schwierigkeiten bezüglich bildungs- und fachsprachlicher Aspekte zu erkennen.
Early Literacy in deutschen Kindertageseinrichtungen - Eine Analyse der Häufigkeit von Literacy-Aktivitäten im Kita-Alltag - Forschung Sprache 2/2017
Early Literacy in deutschen Kindertageseinrichtungen - Eine Analyse der Häufigkeit von Literacy-Aktivitäten im Kita-Alltag - Forschung Sprache 2/2017
Claudia Wirts, Franziska Egert, Karin Reber
Frühe Literacy-Erfahrungen in Familie und Kindertageseinrichtungen stehen in positivem Zusammenhang mit der Sprachentwicklung und den Leseleistungen im Schulalter (Lehrl, Ebert & Roßbach, 2013; Kuger, Roßbach & Weinert, 2013). Bislang ist allerdings nicht erforscht, wie oft diese Aktivitäten im Alltag von Kindertageseinrichtungen in Deutschland überhaupt auftreten. Deshalb wird im Rahmen der BiSS-E-Studien explorativ die Häufigkeit alltagsintegrierte Literacy-Aktivitäten in Kindertageseinrichtungen untersucht. Ziel des Beitrags ist die deskriptive Darstellung von Literacy-Aktivitäten im Alltag von Kindertageseinrichtung. Weiter wird analysiert, ob die Anzahl der Literacy-Aktivitäten von tagesaktuellen Rahmenbedingungen abhängt. Fokussiert werden dabei Bilderbuchbetrachtungen, Aktivitäten zur phonologischen Bewusstheit und Aktivitäten zum Umgang mit Schrift.
Einführung in die Thematik Frühförderung mit dem Schwerpunkt auditiv-verbale Therapie unter der Betrachtung der Wirksamkeit auditiv-verbaler Therapie bei Kindern mit Hörschädigungen - Forschung Sprache 2/2017
Einführung in die Thematik Frühförderung mit dem Schwerpunkt auditiv-verbale Therapie unter der Betrachtung der Wirksamkeit auditiv-verbaler Therapie bei Kindern mit Hörschädigungen - Forschung Sprache 2/2017
Bianka Wachtlin
Kindliche Hörschädigungen treten bei einem bis zu zehn von 1000 Kindern auf und sind mit einer Beeinträchtigung des Hörvermögens verbunden. Bereits nach Diagnosestellung der jeweiligen Erscheinungsform kann bereits ab dem Alter von drei Monaten eine Versorgung durch Hörgeräte stattfinden. Liegt der Hörverlust bei 80dB und mehr, ist eine Cochlea Implantation nicht ausgeschlossen. Im Anschluss an die Versorgung erfolgt in der Regel eine auditiv-verbale Therapie, nach Anpassung des Sprachprozessors stationär, im Anschluss dann ambulant durch die Frühförderung. Woher wissen wir aber, dass diese Art der Therapie wirkt? Die bislang vorhandenen Studien sind dem Evidenzlevel der Stufe II und III zugeordnet (Rhoades, 2006, Dornan et al., 2010). Es handelt sich dabei entweder um quasiexperimentelle Studien oder nicht experimentelle Vergleichsstudien. Bislang gibt es keine randomisierten Studien auf diesem Gebiet. Im Überblicksartikel folgt ein kurzer prägnanter Diskurs in die Historie der Lautspracherziehung, bevor überleitend auf die jetzige Lage der Frühförderung im Rahmen einer auditiv-verbalen Therapie eingegangen wird. Im Anschluss daran erfolgt die Vorstellung der auditiv-verbalen Therapie, die einen Einblick in die Prinzipien, Techniken und Hilfestrategien geben soll. Nachfolgend wird die Evidenzlage der auditiv-verbalen Therapie von Kindern mit Hörschädigungen kritisch beleuchtet.
Erwerb prosodischer Wortstrukturen bei Vorschulkindern mit und ohne phonologische Störungen - Forschung Sprache 1/2017
Erwerb prosodischer Wortstrukturen bei Vorschulkindern mit und ohne phonologische Störungen - Forschung Sprache 1/2017
Roswitha Romonath, B. May Bernhardt
Über den Erwerb prosodischer Merkmale von Wortformen bei Deutsch sprechenden Kindern liegt nur ein sehr begrenztes Wissen in Forschung und klinischer Praxis vor. Nur wenige Studien beschreiben speziell die Entwicklung der Wortform mit Fokus auf Silben oder andere über das Segment hinausgehenden Strukturebenen wie Konsonant-Vokal (KV)-Strukturen, Fuß oder prosodisches Wort. Dieses gilt für die normale wie insbesondere für die gestörte phonologische Entwicklung. Sprachtherapeutische Intervention zielt jedoch nicht nur auf die Segmentebene, sondern ebenso auf prosodische Wortstrukturen (Bernhardt & Stoel-Gammon 1994). Die aktuelle Studie legt erste Daten zum Prosodieerwerb auf der Basis der Untersuchung von insgesamt 48 Vorschulkindern (3;0 - 4;11 J.) vor. Teilgenommen haben jeweils 24 Kinder mit und ohne phonologische Störungen. Die Datenerhebung erfolgte durch ein Bildbenennungsverfahren (NILPOD, Ullrich 2011). Die Sprachproben wurden aufgezeichnet und phonetisch verschriftet. Quantitative und deskriptive Analysen wurden jeweils nach dem Kriterium Übereinstimmung bzw. Nichtübereinstimmung mit dem Zielwort für Betonungsmuster, Wortlänge und KV-Strukturen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen sowohl gleiche Muster wie auch Unterschiede zwischen Kindern mit und ohne phonologische Störungen. Komplexere, in der Entwicklungssequenz später auftretenden prosodische Merkmale erreichen in beiden Gruppen niedrigere Übereinstimmungswerte als vorausgehende Strukturen. Betonungsmuster sowie ein- und zweisilbige Wörter werden in gleicher Weise gemeistert. Signifikante Unterschiede bestehen bei mehrsilbigen Wörtern und singulärer Koda zwischen den Dreijährigen sowie zwischen den Drei-und Vierjährigen bei initialen und medialen Konsonantenverbindungen. Die Resultate bilden vorläufige kriteriumsorientierte Referenzdaten für die Diagnostik prosodischer Störungen wie auch letztendlich für die Auswahl von Therapiezielen.
Gesellschaftliche Teilhabe nach einer stationären Sprachheilbehandlung - Auswertung einer Elternbefragung des Sprachheilzentrums Bad Salzdetfurth - Forschung Sprache 2/2017
Gesellschaftliche Teilhabe nach einer stationären Sprachheilbehandlung - Auswertung einer Elternbefragung des Sprachheilzentrums Bad Salzdetfurth - Forschung Sprache 2/2017
Lena Pätzold, Ann-Katrin Bockmann, Anna Machmer
Ein Ziel der stationären Sprachheilbehandlung im Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth ist die Ermöglichung von Teilhabe, also der Entfaltung in allen Lebensbereichen, von Kindern mit schwerwiegenden Sprach-, Sprech-, Rede-, Stimm- und Schluckstörungen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Vereinbarkeit von Sondereinrichtungen mit dem Paradigma der Inklusion wurde vom Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth die NESS-Befragung entwickelt, um die Ermöglichung von Teilhabe durch die Behandlung im Sprachheilzentrum zu prüfen und so einen empirischen Beitrag zu dieser Diskussion zu leisten. Im Rahmen der vorgestellten Masterarbeit wurden Hypothesen generiert und die erhobenen Daten ausgewertet. Es wurde angenommen, dass sich die formal-sprachlichen, kreativ-kognitiven und sozial-emotionalen Fähigkeiten der im Sprachheilzentrum behandelten Kinder vom Zeitpunkt der Aufnahme (t1) bis zur Entlassung (t2) signifikant verbessern und dass dieser Behandlungserfolg die Ausprägung von Teilhabe zum Zeitpunkt der NESS-Befragung (t3) vorhersagt. Außerdem erfolgte eine deskriptive Auswertung von Fragen zum Zeitraum nach der Behandlung.
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