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Alles doch nicht ganz so einfach. Analyse eines zum frühen Fremdsprachenlernen ungeeigneten mehrsprachigen Kinderbuches - Forschung Sprache 2/2016
Alles doch nicht ganz so einfach. Analyse eines zum frühen Fremdsprachenlernen ungeeigneten mehrsprachigen Kinderbuches - Forschung Sprache 2/2016
Ulrike Eder
Dieser Beitrag stellt ein aktuelles Forschungsprojekt vor: Formen und Funktionen von Mehrsprachigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur. Narratologische Analysen und didaktische Konzepte für die textnahe Arbeit im Sprachenunterricht. Die Autorin präsentiert bisherige Forschungsergebnisse und zeigt ihr Vorgehen anhand der Detailanalyse des deutsch-englischen Kinderbuches „Alles ganz einfach oder wie der kleine Rabe Socke Englisch lernt“ Es handelt sich hierbei um ein Negativbeispiel. Das Potenzial der Mehrsprachigkeit wird nicht optimal genützt. Anhand der Analyse dieses Kinderbuches wird einmal mehr deutlich, wie literarische und sprachendidaktische Qualität miteinander verwoben sind.
Die Angst vor dem Sprechen - eine Untersuchung zur Wirksamkeit des Angstabbaus im Rahmen der Bonner Stottertherapie - Forschung Sprache 2/2016
Die Angst vor dem Sprechen - eine Untersuchung zur Wirksamkeit des Angstabbaus im Rahmen der Bonner Stottertherapie - Forschung Sprache 2/2016
Greta Ellen Ude, Holger Prüß, Kirsten Richardt, Sandra Neumann
Aktuelle Studien belegen die Komorbidität von Stottern und kommunikativer Angst bei Jugendlichen und Erwachsenen. Um einen langfristigen Therapieerfolg zu gewährleisten, scheint daher der Einsatz verhaltenstherapeutischer Methoden, wie der massierten in vivo Konfrontation (Flooding) für den Angstabbau sinnvoll. Das Flooding stellt eine effektive verhaltenstherapeutische Methode in Bezug auf generelle Angststörungen dar. Zur Effektivität des Floodings liegen aber bislang im Kontext der Stottertherapie weder national noch international Studien vor.
Gehört werden. Sprachrepertoire und Spracherleben im Zeichen sozialer Exklusion - Forschung Sprache 2/2016
Gehört werden. Sprachrepertoire und Spracherleben im Zeichen sozialer Exklusion - Forschung Sprache 2/2016
Brigitta Busch
Zu Beginn stehen Überlegungen zu sozialer Exklusion sowie mehrperspektivische theoretische Zugänge zu Traumatisierung u. a. durch Flucht, zu Resilienz, Stimme und Stimmlosigkeit. Davon ausgehend geht der Beitrag der Frage nach, wie Situationen der Ausgrenzung als traumatischer Stimmverlust erlebt werden können. Im Rahmen eines transdisziplinären Forschungsprojekts zu traumatischem Erleben, Mehrsprachigkeit und Resilienz wurde die sprachbiographische Erzählung einer Frau analysiert, die lange Jahre als Sans-Papier in Österreich lebte. Methodisch fand ein multimodales, kreatives Verfahren Anwendung, bei dem eine sprachbiographische Erzählung durch das vorangehende Zeichnen eines Sprachenportraits elizitiert wird. Die Ergebnisse der Erzählung werden im Hinblick auf körperlich-emotionale Dimensionen von Sprache, auf Isolation, Angst und Zorn, auf das Wiederaufrufen früheren Erlebens sowie auf die Aktivierung sprachlicher Ressourcen zur Stärkung von Resilienz dargestellt.
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