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Bewegte Sprache im Kindergarten: Überprüfung der Effektivität einer alltagsorientierten Sprachförderung - Forschung Sprache 1/2014
Bewegte Sprache im Kindergarten: Überprüfung der Effektivität einer alltagsorientierten Sprachförderung - Forschung Sprache 1/2014
Nadine Madeira Firmino, Ricarda Menke, Brigitte Ruploh, Renate Zimmer
Sprache und Bewegung sind zwei wesentliche Dimensionen der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung, die zwar in ihrer Entwicklung getrennt voneinander betrachtet werden können, sich gleichzeitig aber in Abhängigkeit voneinander entfalten und gegenseitig beeinflussen. Ziel der vorgestellten Studie war es, zu untersuchen, ob die Sprachentwicklung von Kindern durch eine bewegungsorientierte, sowohl alltagsintegrierte als auch additive Förderung im Kindergarten unterstützt werden kann.
Erwartungen, Wünsche und Zufriedenheit von Eltern sprachbeeinträchtigter Grundschülerinnen und -schüler - Forschung Sprache 1/2014
Erwartungen, Wünsche und Zufriedenheit von Eltern sprachbeeinträchtigter Grundschülerinnen und -schüler - Forschung Sprache 1/2014
Jörg Mußmann, Sebastian Dippelhofer
Die vorliegende Studie geht davon aus, dass für sprachbeeinträchtigte Kinder eine schulische Inklusion der Grad an fachlicher und institutioneller Informiertheit der Eltern und deren wahrgenommenen Schwierigkeiten der Kinder relevante Faktoren sind. Dafür wurden 158 Elternpaare aus mehreren Bundesländern befragt, deren Kinder mit Sprachstörungen sowohl im gemeinsamen Unterricht als auch an einer Förderschule (Sprachheilschule) unterrichtet werden. Die Befunde zeigen zum einen eine ausgeprägte Informiertheit der Erziehungsberichtigen, zum andern eine geringe Rolle sozialer Argumente wie Wohnortnähe oder Erhalt von Freundschaften bei der Wahl der schulischen Angebote. Vielmehr sind kompetente Förderungen und Therapie zentral, die in spezialisierten Schulen erwartet werden. Anders als im politischen Diskurs angezeigt, sprechen die Ergebnisse dafür, die Sichtweisen der Eltern bei schulpolitischen Gestaltungsprozessen verstärkt in den Blick zu nehmen.
Mehrdimensionale Diagnostik von Textverständnis im Vorschulalter mit der Timogeschichte - eine explorative Untersuchung - Forschung Sprache 1/2014
Mehrdimensionale Diagnostik von Textverständnis im Vorschulalter mit der Timogeschichte - eine explorative Untersuchung - Forschung Sprache 1/2014
Simone Janda, Marina Heel
Aufgrund fehlender Diagnostikverfahren im Vorschulalter entwickelten Heel und Janda (2011) einen Geschichtentest – die Timogeschichte – zur mehrdimensionalen Überprüfung des Textverständnisses in Anlehnung an die im angloamerikanischen Raum vorhandene „splish splash story“ (u.a. Skarakis-Doyle & Dempsey 2008a,b). Die Timogeschichte umfasst drei Untertests Verständnisfragen (VF), Gemeinsames Nacherzählen (GN) und Entdeckung von Erwartungsverletzungen (EV). Im Rahmen einer explorativen Studie wurde dieses Verfahren mit der Timogeschichte auf seine Anwendbarkeit erprobt, u.a. hinsichtlich Sensitivität, Spezifität und Itemanalysen sowie der Tauglichkeit der einzelnen Untertests. Daneben wurden Erkenntnisse zum Textverstehen erhoben, u.a. wie verschiedene Dimensionen des Textverständnisses miteinander bzw. mit anderen sprachlichen Ebenen zusammenhängen.
Zur Bedeutung sprachlicher Barrieren im Mathematikunterricht der Primarstufe: Wissenschaftlicher Erkenntnisstand und Reflexion in der (Förder-)Schulpraxis - Forschung Sprache 1/2014
Zur Bedeutung sprachlicher Barrieren im Mathematikunterricht der Primarstufe: Wissenschaftlicher Erkenntnisstand und Reflexion in der (Förder-)Schulpraxis - Forschung Sprache 1/2014
Anja Schröder, Ute Ritterfeld
Der Einfluss sprachlicher Fähigkeiten auf den Bildungserfolg rückt mittlerweile auch für bislang noch wenig mit Sprache assoziierte Unterrichtsfächer mehr und mehr in den Fokus. In der Forschung liegen daher schon einige Befunde zum Zusammenhang zwischen sprachlichen und mathematischen Kompetenzen in unterschiedlichen Disziplinen vor, die hier im Überblick vorgestellt werden. Eine Lehrerbefragung lieferte erste Einblicke zu einem Transfer dieser Erkenntnisse in die Schulpraxis. Geklärt werden sollte a) ob und inwieweit der Einfluss sprachlicher Defizite - insbesondere bei Kindern mit Umschriebenen Spracherwerbsstörungen – auf mathematisches Lernen Lehrpersonen unterschiedlicher Schulformen bereits bekannt ist. Die Einflussnahme sprachlicher Fähigkeiten auf mathematisches Lernen ist in der wissenschaftlichen Fachliteratur seit längerem gut dokumentiert. Weiterhin sollte geklärt werden, inwieweit dieses Wissen b) Fördermaßnahmen im Mathematikunterricht beeinflusst.
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