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Die Beziehung zwischen Satzgrammatik und Erzählfähigkeit im unauffälligen und auffälligen Spracherwerb - Forschung Sprache 1/2013
Die Beziehung zwischen Satzgrammatik und Erzählfähigkeit im unauffälligen und auffälligen Spracherwerb - Forschung Sprache 1/2013
Svenja Ringmann, Julia Siegmüller
Das Erzählen stellt für Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung im Einschulungsalter häufig eine Herausforderung dar. Kinder mit grammatischen Auffälligkeiten produzieren unvollständigere Geschichten als sprachunauffällige Kinder (Siegmüller et al., 2012; Kany et al., 1990).
Eltern (ehemals) stotternder Kinder. Eine retrospektive Befragung - Forschung Sprache 2/2013
Eltern (ehemals) stotternder Kinder. Eine retrospektive Befragung - Forschung Sprache 2/2013
Katja Subellok
Eltern können sich durch das Stottern ihres Kindes sehr belastet fühlen. Vor diesem Hintergrund wurde im Projekt „Stottern 2000“ über 104 narrative Elterninterviews (qualitativ-quantitatives Auswertungsdesign) den offenen Fragestellungen nachgegangen, was Eltern stotternder Kinder (7 bis 12 Jahre) hilft, mit dem Stottern erfolgreich umzugehen und was sie sich von Fachleuten wünschen (u. a. Subellok 2005). Circa elf Jahre nach dieser Erhebung wurden die 104 Familien nochmals kontaktiert („Stottern 2011“).
Ergänzende Daten zur Variabilität und Kontinuität im frühkindlichen Lexikon: eine Tagebuchstudie - Forschung Sprache 1/2013
Ergänzende Daten zur Variabilität und Kontinuität im frühkindlichen Lexikon: eine Tagebuchstudie - Forschung Sprache 1/2013
Patricia Pomnitz, Julia Siegmüller
Je nach Erhebungsmethode finden sich in der Forschungsliteratur unterschiedliche Angaben hinsichtlich des Erwerbstempos von Wörtern sowie der Zusammensetzung des Lexikons hinsichtlich verschiedener Wortarten in der 50-Wortphase.
Erste Untersuchung zur Wirksamkeit der PACE-Therapie bei der Förderung kommunikativer Strategien bei Demenz - eine Einzelfallstudie - Forschung Sprache 2/2013
Erste Untersuchung zur Wirksamkeit der PACE-Therapie bei der Förderung kommunikativer Strategien bei Demenz - eine Einzelfallstudie - Forschung Sprache 2/2013
Karolina Schmidt, Sandra Schütz
Die Frage nach der Zuständigkeit und Sinnhaftigkeit der Sprachtherapie bei Sprachabbau bei Demenz wird kontrovers diskutiert. Die Klärung dieser Frage liegt nicht zuletzt am Mangel an evidenzbasierten Therapieansätzen.
Ist Poltern ein exekutives Problem? - Forschung Sprache 1/2013
Ist Poltern ein exekutives Problem? - Forschung Sprache 1/2013
Maria-Dorothea Heidler
Poltern wird vor allem als Redeflussstörung konzeptualisiert mit überstürzter und unregelmäßiger Sprechweise sowie eingeschränkter Verständlichkeit. Dass es sich jedoch um keine reine Redeflussstörung handeln kann, wird klar, wenn man das Spektrum der Kernsymptome betrachtet, zu denen neben einer überhasteten Sprechgeschwindigkeit auch desorganisiertes Verhalten, Aufmerksamkeitsdefizite, eine beeinträchtigte Selbstwahrnehmung und diskurspragmatische Störungen gehören. Dieses Spektrum an beeinträchtigten kognitiven und sozialen Exekutivfunktionen lässt vermuten, dass es sich beim Poltern um Symptome eines dysexekutiven Syndroms handeln könnte – möglicherweise als Folge einer fronto-striatalen Dysregulation. Dies verändert den sprachtherapeutischen Blickwinkel auf das Poltern, bei dem die Redeflussstörung dann nur ein Symptom unter vielen ist und erweitert gleichzeitig das Spektrum diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten, da für dysexekutive Syndrome zahlreiche neuropsychologische Konzepte zur Verfügung stehen.
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