Forschung Sprache
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Alles doch nicht ganz so einfach. Analyse eines zum frühen Fremdsprachenlernen ungeeigneten mehrsprachigen Kinderbuches - Forschung Sprache 2/2016
Alles doch nicht ganz so einfach. Analyse eines zum frühen Fremdsprachenlernen ungeeigneten mehrsprachigen Kinderbuches - Forschung Sprache 2/2016
Ulrike Eder
Dieser Beitrag stellt ein aktuelles Forschungsprojekt vor: Formen und Funktionen von Mehrsprachigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur. Narratologische Analysen und didaktische Konzepte für die textnahe Arbeit im Sprachenunterricht. Die Autorin präsentiert bisherige Forschungsergebnisse und zeigt ihr Vorgehen anhand der Detailanalyse des deutsch-englischen Kinderbuches „Alles ganz einfach oder wie der kleine Rabe Socke Englisch lernt“ Es handelt sich hierbei um ein Negativbeispiel. Das Potenzial der Mehrsprachigkeit wird nicht optimal genützt. Anhand der Analyse dieses Kinderbuches wird einmal mehr deutlich, wie literarische und sprachendidaktische Qualität miteinander verwoben sind.
Anbahnung von konzeptioneller Schriftlichkeit in Mathematiklehrwerken der ersten Jahrgangsstufe - Forschung Sprache 1/2017
Anbahnung von konzeptioneller Schriftlichkeit in Mathematiklehrwerken der ersten Jahrgangsstufe - Forschung Sprache 1/2017
Rebecca Schuler, Claudia Glotz
Sprache ist auch im Fach Mathematik von zentraler Bedeutung. Die Besonderheiten dieser Fachsprache stellen für viele Kinder eine Herausforderung dar, die sich bis in das fortgeschrittene Schulalter hinziehen kann. Für eine gezielte Diagnostik und Förderung ist es relevant, die individuellen Schwierigkeiten bezüglich bildungs- und fachsprachlicher Aspekte zu erkennen.
Aphasiediagnostik in der deutschsprachigen Schweiz - Forschung Sprache 2/2015
Aphasiediagnostik in der deutschsprachigen Schweiz - Forschung Sprache 2/2015
Sandra Widmer Beierlein, Constanze Vorwerg
Bisher haben Nicht-Standard-Sprachvarietäten in der Aphasiediagnostik wenig Beachtung gefunden. Die deutschsprachige Schweiz weist mit der Verwendung von Dialekt und (Schweizer-)Hochdeutsch in unterschiedlichen Kontexten Merkmale einer Diglossie auf. Im Gegensatz zu anderen Dialektgebieten, genießt der Dialekt in der Schweiz hohes Prestige. Für die Aphasiediagnostik stehen LogopädInnen ausschließlich normierte und standardisierte Verfahren aus Deutschland zur Verfügung, die die Diglossie nicht berücksichtigen. Es stellt sich deshalb die Frage, welche Sprachen im Umgang mit PatientInnen hauptsächlich verwendet werden und welche Testverfahren oder Screenings zum Einsatz kommen. In der Schweiz existieren hierzu bisher keine Daten.
Benennungsgeschwindigkeit und Lesen - Forschung Sprache 1/2018 - dgs
Benennungsgeschwindigkeit und Lesen - Forschung Sprache 1/2018 - dgs
Andreas Mayer
Zahlreiche Forschungsarbeiten aus unterschiedlichen Ländern legen nahe, dass die Benennungsgeschwindigkeit (synonym: naming speed, rapid automatized naming = RAN) in engem Zusammenhang mit schriftsprachlichen Kompetenzen steht und ihr hinsichtlich der Prognose schriftsprachlicher Kompetenzen eine bedeutende Rolle zukommt. Noch nicht vollständig geklärt ist die Frage, welchen Einfluss die Benennungsgeschwindigkeit auf unterschiedliche Teilkompetenzen des Schriftspracherwerbs hat und wie sich die Zusammenhänge zwischen RAN und der Lesefähigkeit erklären lassen. Der Beitrag versucht eine Antwort darauf zu geben, ob sich zwischen der Benennungsgeschwindigkeit und der Lesegeschwindigkeit und Lesegenauigkeit für echte Wörter und Pseudowörter sowie dem Leseverständnis auf Satz- und Textebene unterschiedliche Zusammenhänge nachweisen lassen und ob diese im Laufe der Grundschulzeit einer Veränderung unterworfen sind. Zudem soll geklärt werden, ob sich der Zusammenhang zwischen RAN und Lesen durch die Zugriffsgeschwindigkeit auf Einträge im phonologischen Lexikon und/oder die visuelle Verarbeitungsgeschwindigkeit erklären lässt.
Bewegte Sprache im Kindergarten: Überprüfung der Effektivität einer alltagsorientierten Sprachförderung - Forschung Sprache 1/2014
Bewegte Sprache im Kindergarten: Überprüfung der Effektivität einer alltagsorientierten Sprachförderung - Forschung Sprache 1/2014
Nadine Madeira Firmino, Ricarda Menke, Brigitte Ruploh, Renate Zimmer
Sprache und Bewegung sind zwei wesentliche Dimensionen der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung, die zwar in ihrer Entwicklung getrennt voneinander betrachtet werden können, sich gleichzeitig aber in Abhängigkeit voneinander entfalten und gegenseitig beeinflussen. Ziel der vorgestellten Studie war es, zu untersuchen, ob die Sprachentwicklung von Kindern durch eine bewegungsorientierte, sowohl alltagsintegrierte als auch additive Förderung im Kindergarten unterstützt werden kann.
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