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Coaching - Eine Aufgabe der klientenzentrierten Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 11-15
Coaching - Eine Aufgabe der klientenzentrierten Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 11-15
Sarah Kufner, Nadine Scholz-Schwärzler
Im Canadian Model of Client-Centred Enablement (CMCE) werden zehn ergotherapeutische Strategien bzw. enablement skills benannt. Coaching ist eine dieser Strategien. Da Coaching als Begriff und als fundiert praktiziertes Vorgehen in der deutschen Ergotherapie noch relativ neu ist, informiert dieser Beitrag über Definitionen von Coaching und über das Model of Coaching for Enablement in Occupational Therapy von Wendy Pentland. Demnach erproben KlientInnen während des ergotherapeutischen Coachingprozesses mehrere Vorgehensweisen, die sie aufgrund der ressourcenorientierten und gleichwertigen Gesprächspartnerschaft mit ihren jeweiligen TherapeutInnen selbst wählen und durchführen. Bei den anschließenden gemeinsamen Reflexionen lernen sie, weiterhin zielführende Vorgehensweisen zu praktizieren. Pentland beschreibt diesen Vorgang als „Lernen auf der Basis konkreten Handelns und des Reflektierens über das Handeln“. Eine Weiterbildung in fundierten Coaching-Methoden kann ErgotherapeutInnen nachdrücklich empfohlen werden.
Eigenverantwortlichkeit - Chancen und Grenzen der individuellen Gesundheitsfürsorge - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 3: 22-23
Eigenverantwortlichkeit - Chancen und Grenzen der individuellen Gesundheitsfürsorge - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 3: 22-23
Klaus Dieter Joswig, Sebastian Reich
Unser Gesundheitssystem ist seit einigen Jahren einem enormen Wandel unterworfen. Laut Wissenschaftsrat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sind zukünftig vor allem mehr bedarfsorientierte, präventive und ambulante Angebote erforderlich. In diesem Zusammenhang wird die Eigenverantwortung der Menschen für ihre Gesundheit diskutiert. Die Übernahme von Eigenverantwortung kommt aber schnell an Grenzen, wie der folgende Beitrag zeigt.
Einfach mal anknüpfen! Ergotherapie im Netzwerk der Mehrgenerationenhäuser - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 7: 10-14
Einfach mal anknüpfen! Ergotherapie im Netzwerk der Mehrgenerationenhäuser - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 7: 10-14
Ulrich Coqui
Immer mehr ErgotherapeutInnen nehmen im wachsenden und mannigfachen Handlungsfeld Prävention und Gesundheitsförderung – z.B. in Kooperation mit einem Mehrgenerationenhaus – wichtige Aufgaben wahr. Im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II wird dazu aufgerufen, sich multiprofessionell in thematisch neue Bereiche vorzuwagen und dabei den Sachverstand aus verschiedenen Organisationen und Fachgebieten zu nutzen. Ziel ist, den Problemlagen von Bürgern lokal, gemeinwesenorientiert und konstruktiv zu begegnen. ErgotherapeutInnen können hierfür mittels Beratung, Qualifizierung und Projektdurchführung wichtige Beiträge liefern.
Ethik in der Ergotherapie - Grundlagen der Ethik für den ergotherapeutischen Praxisalltag - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 18-23
Ethik in der Ergotherapie - Grundlagen der Ethik für den ergotherapeutischen Praxisalltag - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 18-23
Heiko Müller
Der Beitrag gibt einen Überblick über Grundlagen ethisch-professionellen Handelns von ErgotherapeutInnen und über ethische Fragestellungen, welche die Ergotherapie betreffen. Benannt werden die Bereichsethiken, die eine Bedeutung für die Profession Ergotherapie haben sowie zentrale Kategorien ethischen Verhaltens und tugendethischer Pflichten von ErgotherapeutInnen. Möglichkeiten der Thematisierung von ethischen Fragestellungen im Praxisalltag werden angesprochen. Eine Ethik-Expertin erläutert in einem Interview ihre Sicht über aktuelle ethische Fragestellungen, den ergotherapeutischen Berufskodex und den weiteren Forschungsbedarf auf dem Gebiet der ergotherapeutischen Ethik.
Gemeinsam mit Eltern die Gesundheit von Kindern fördern - Erfahrungen mit zwei ergotherapeutischen Hochschulprojekten im Setting Kindertagesstätte - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 2: 10-16
Gemeinsam mit Eltern die Gesundheit von Kindern fördern - Erfahrungen mit zwei ergotherapeutischen Hochschulprojekten im Setting Kindertagesstätte - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 2: 10-16
Sandra Schiller, Jasmin Dürr, Linda Herrmann, Larissa Weidle
Kinder, die soziale Benachteiligung erfahren, haben im Vergleich zu Gleichaltrigen oft schlechtere Gesundheitschancen. Im Bachelorstudiengang der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen entstanden im Zeitraum 2009-2010 zwei Gesundheitsförderungsprojekte in einer Kindertagesstätte innerhalb eines Stadtteils in Hildesheim mit schwacher Einkommensstruktur und hohem Anteil von Familien mit Migrationshintergrund. ErgotherapeutInnen können ihre spezifischen Kenntnisse in die gemeinwesenorientierte Arbeit in diesem konkreten Setting einbringen, es bedarf jedoch einer Erweiterung der beruflichen Kompetenzen sowie eines längerfristigen Umdenkens im gesundheitspolitischen Bereich.
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