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Arbeitsplatzbezogene und Berufsorientierte Rehabilitation - Ein neues Betätigungsfeld in der Orthopädie und Traumatologie für Ergotherapeuten - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 7: 30-32
Arbeitsplatzbezogene und Berufsorientierte Rehabilitation - Ein neues Betätigungsfeld in der Orthopädie und Traumatologie für Ergotherapeuten - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 7: 30-32
Corinne Bender
In den letzten Jahren ist die Integration beruflich orientierter Elemente innerhalb der stationären aber auch ambulanten orthopädisch-traumatologischen Rehabilitation deutlich gestiegen. Die Teilhabe an individuell wichtigen Lebensbereichen und Aktivitäten ist durch die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) und das Neunte Sozialgesetzbuch (SGB IX) nun gleichwertiges Rehabilitationsziel neben der Verbesserung der motorisch-funktionellen oder der sensomotorischen/perzeptiven Leistungsfähigkeit.
Die Anwendung des Kawa-Modells als Grundlage eines Erstgesprächs bei KlientInnen mit chronischen Schmerzen - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 13-17
Die Anwendung des Kawa-Modells als Grundlage eines Erstgesprächs bei KlientInnen mit chronischen Schmerzen - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 13-17
Patience Higman
Das Kawa-Modell nutzt die Metapher „Fluss“, um das Leben bzw. die aktuelle Lebenssituation eines Klienten darzustellen. Dabei steht das Wasser für Gesundheit oder Lebensenergie, Steine und Treibholz im Wasser symbolisieren Probleme, Ressourcen sowie Charakteristika dieser Person. Das Flussbett und die Seitenwände stehen für die physische und die soziale Umwelt. Chronischer Schmerz ist eine Symptomatik, die immer mehr in der Medizin und Gesellschaft anerkannt wird und wofür zunehmend und zu Recht Ergotherapie verordnet wird. Chronischer Schmerz verursacht große Beeinträchtigungen hinsichtlich der Partizipation und im Rollenverständnis der Betroffenen, die oft ihr Leben völlig umgewandelt haben und sehr unzufrieden damit sind. Die Anwendung des Kawa-Modells ermöglicht eine neue Sichtweise auf die Gesamtsituation des Klienten und eröffnet KlientInnen und TherapeutInnen, wo sie gemeinsam am besten mit der Therapie ansetzen können.
Die Bedeutung des Wandels de Krankenrolle für die ergotherapeutische Berufspraxis - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 12: 17-21
Die Bedeutung des Wandels de Krankenrolle für die ergotherapeutische Berufspraxis - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 12: 17-21
Frauke Ackenhausen, Kristina Kräft
Die Kranken- bzw. Patientenrolle unterliegt seit Jahrzehnten einem Wandel. Die Autorinnen beschreiben dessen Auswirkungen auf die Interaktion zwischen PatientInnen, TherapeutInnen und ÄrztInnen. Die Wünsche der PatientInnen sind heute vielschichtig und reichen von kompletter Verantwortungsabgabe an die Behandelnden bis zu absoluter Autonomie in der Entscheidungsfindung. Dies zu identifizieren und die Therapie entsprechend zu gestalten erscheint als eine zentrale Aufgabe der heutigen Zeit für im Gesundheitswesen Handelnden. Es werden vorhandene Kompetenzen von ErgotherapeutInnen identifiziert und Empfehlungen für die Berufspraxis abgeleitet.
Erste Schritte zur Optimierung der Hilfsmittelversorgung in Deutschland - Bericht der Nationalen Forschungs-AG Hilfsmittelversorgung/Arbeitskreis 3 - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 17-22
Erste Schritte zur Optimierung der Hilfsmittelversorgung in Deutschland - Bericht der Nationalen Forschungs-AG Hilfsmittelversorgung/Arbeitskreis 3 - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 17-22
Anika Cordes, Michael Hubert, Otto Inhester
Mit der Zunahme von chronischen Erkrankungen und des Durchschnittsalters der Bevölkerung wächst die Bedeutung technischer Hilfsmittel. Angesichts der Vielfalt und der schnellen technischen Entwicklung wird es immer schwieriger, das richtige Hilfsmittel für den Anwender zu finden. Strukturelle Rahmenbedingungen wie z.B. die unterschiedlichen Zuständigkeiten der Kostenträger oder die segmentierte Behandlung in den verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems rufen zahlreiche Versorgungsprobleme insbesondere an den Schnittstellen hervor. Die Nationale Forschungs-AG Hilfsmittelversorgung (NaFAG) hat zum Ziel, bestehende Probleme zu analysieren und Lösungen zur Verbesserung der Hilfsmittelversorgung vorzuschlagen und diese in den sozialpolitischen Diskurs einzubringen. Dazu hat sich die NaFAG in drei Arbeitskreise mit unterschiedlichen Schwerpunkten gegliedert, über deren Aktivitäten berichtet wird. Dieser Beitrag informiert vorwiegend über den aktuellen Stand der Diskussion im Arbeitskreis 3.
Greif- und Arbeitshilfen fördern die Selbstständigkeit - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 22-24
Greif- und Arbeitshilfen fördern die Selbstständigkeit - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 22-24
Heiko Müller
Die Geschichte der Gripability GmbH beginnt mit der Suche nach einer Greifhilfe: Patrick Oeffner, der Gründer des Unternehmens, erleidet infolge eines Arbeitsunfalls eine Tetraplegie. Nach dem Unfall will er seinen Alltag so eigenständig und unabhängig wie möglich gestalten, und er möchte auch wieder künstlerisch tätig sein. Doch er findet keine geeignete Greifhilfe, damit er z.B. mit dem Pinsel an der Staffelei arbeiten kann. Nach einer intensiven, aber erfolglosen Suche baut er sich schließlich selbst eine Greifhilfe – und legt damit zugleich den Grundstein für sein eigenes Unternehmen.
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