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Bilaterales Training der oberen Extremität nach Schlaganfall mit dem
Bilaterales Training der oberen Extremität nach Schlaganfall mit dem "Neurosynchron" - Einzelfallstudie - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 10: 13-17
Jeannette Overbeck, Nicole Jost, Pablo Pérez-Ganzález
In einer ersten kontrollierten Einzelfallstudie untersuchten wir die motorischen Trainingseffekte eines mechanischen, bilateralen Trainings (Neurosynchron) bei einem Patienten nach arterioembolischem linkshirnigem Major Stroke unter stationären und ambulanten Bedingungen. Als Messinstrumente dienten der BBT, der NHPT, eine ATL, die klinikübliche ergotherapeutische Standarduntersuchung sowie die bewegungsabhängigen Fortschritte in einem computergestützten kognitiven Trainingsprogramm. Es zeigte sich eine Verbesserung von Performanz (Trainingserfolg) und Kompetenz (stabile Transferleistung) als Grundlage für weitere Studien. Diese erste Evaluationsstudie an einem Schlaganfallpatienten sollte zu weiteren Forschungsstudien anregen.
Die Anwendung des Kawa-Modells als Grundlage eines Erstgesprächs bei KlientInnen mit chronischen Schmerzen - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 13-17
Die Anwendung des Kawa-Modells als Grundlage eines Erstgesprächs bei KlientInnen mit chronischen Schmerzen - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 13-17
Patience Higman
Das Kawa-Modell nutzt die Metapher „Fluss“, um das Leben bzw. die aktuelle Lebenssituation eines Klienten darzustellen. Dabei steht das Wasser für Gesundheit oder Lebensenergie, Steine und Treibholz im Wasser symbolisieren Probleme, Ressourcen sowie Charakteristika dieser Person. Das Flussbett und die Seitenwände stehen für die physische und die soziale Umwelt. Chronischer Schmerz ist eine Symptomatik, die immer mehr in der Medizin und Gesellschaft anerkannt wird und wofür zunehmend und zu Recht Ergotherapie verordnet wird. Chronischer Schmerz verursacht große Beeinträchtigungen hinsichtlich der Partizipation und im Rollenverständnis der Betroffenen, die oft ihr Leben völlig umgewandelt haben und sehr unzufrieden damit sind. Die Anwendung des Kawa-Modells ermöglicht eine neue Sichtweise auf die Gesamtsituation des Klienten und eröffnet KlientInnen und TherapeutInnen, wo sie gemeinsam am besten mit der Therapie ansetzen können.
Die Bedeutung des Wandels de Krankenrolle für die ergotherapeutische Berufspraxis - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 12: 17-21
Die Bedeutung des Wandels de Krankenrolle für die ergotherapeutische Berufspraxis - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 12: 17-21
Frauke Ackenhausen, Kristina Kräft
Die Kranken- bzw. Patientenrolle unterliegt seit Jahrzehnten einem Wandel. Die Autorinnen beschreiben dessen Auswirkungen auf die Interaktion zwischen PatientInnen, TherapeutInnen und ÄrztInnen. Die Wünsche der PatientInnen sind heute vielschichtig und reichen von kompletter Verantwortungsabgabe an die Behandelnden bis zu absoluter Autonomie in der Entscheidungsfindung. Dies zu identifizieren und die Therapie entsprechend zu gestalten erscheint als eine zentrale Aufgabe der heutigen Zeit für im Gesundheitswesen Handelnden. Es werden vorhandene Kompetenzen von ErgotherapeutInnen identifiziert und Empfehlungen für die Berufspraxis abgeleitet.
DVE-Rahmenempfehlungen für die Ergotherapie auf Stroke-Units - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 27-31
DVE-Rahmenempfehlungen für die Ergotherapie auf Stroke-Units - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 27-31
Fachausschuss Neurologie
Zum Jahreswechsel 2010/11 hatte der DVE-Fachausschuss Neurologie in deutschen Stroke-Units tätige Ergotherapeuten zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Die Resultate bildeten die Grundlage einer zweiteiligen Expertenbefragung im Jahr 2012 (DVE 2013). Hierbei standen die notwendigen Rahmenbedingungen für eine gelingende ergotherapeutische Behandlung auf der Stroke-Unit im Vordergrund. Auf der DVE-Website sind die Ergebnisse der Befragungen zusammengefasst nachzulesen. Im Folgenden werden die auf Basis dieser bisherigen Erhebungen und Analysen erarbeiteten DVE-Rahmenempfehlungen erläutert. Die Darstellung wird ergänzt durch Erkenntnisse aus einer aktuellen Literaturrecherche.
Erste Schritte zur Optimierung der Hilfsmittelversorgung in Deutschland - Bericht der Nationalen Forschungs-AG Hilfsmittelversorgung/Arbeitskreis 3 - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 17-22
Erste Schritte zur Optimierung der Hilfsmittelversorgung in Deutschland - Bericht der Nationalen Forschungs-AG Hilfsmittelversorgung/Arbeitskreis 3 - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 17-22
Anika Cordes, Michael Hubert, Otto Inhester
Mit der Zunahme von chronischen Erkrankungen und des Durchschnittsalters der Bevölkerung wächst die Bedeutung technischer Hilfsmittel. Angesichts der Vielfalt und der schnellen technischen Entwicklung wird es immer schwieriger, das richtige Hilfsmittel für den Anwender zu finden. Strukturelle Rahmenbedingungen wie z.B. die unterschiedlichen Zuständigkeiten der Kostenträger oder die segmentierte Behandlung in den verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems rufen zahlreiche Versorgungsprobleme insbesondere an den Schnittstellen hervor. Die Nationale Forschungs-AG Hilfsmittelversorgung (NaFAG) hat zum Ziel, bestehende Probleme zu analysieren und Lösungen zur Verbesserung der Hilfsmittelversorgung vorzuschlagen und diese in den sozialpolitischen Diskurs einzubringen. Dazu hat sich die NaFAG in drei Arbeitskreise mit unterschiedlichen Schwerpunkten gegliedert, über deren Aktivitäten berichtet wird. Dieser Beitrag informiert vorwiegend über den aktuellen Stand der Diskussion im Arbeitskreis 3.
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