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Coaching - Eine Aufgabe der klientenzentrierten Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 11-15
Coaching - Eine Aufgabe der klientenzentrierten Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 11-15
Sarah Kufner, Nadine Scholz-Schwärzler
Im Canadian Model of Client-Centred Enablement (CMCE) werden zehn ergotherapeutische Strategien bzw. enablement skills benannt. Coaching ist eine dieser Strategien. Da Coaching als Begriff und als fundiert praktiziertes Vorgehen in der deutschen Ergotherapie noch relativ neu ist, informiert dieser Beitrag über Definitionen von Coaching und über das Model of Coaching for Enablement in Occupational Therapy von Wendy Pentland. Demnach erproben KlientInnen während des ergotherapeutischen Coachingprozesses mehrere Vorgehensweisen, die sie aufgrund der ressourcenorientierten und gleichwertigen Gesprächspartnerschaft mit ihren jeweiligen TherapeutInnen selbst wählen und durchführen. Bei den anschließenden gemeinsamen Reflexionen lernen sie, weiterhin zielführende Vorgehensweisen zu praktizieren. Pentland beschreibt diesen Vorgang als „Lernen auf der Basis konkreten Handelns und des Reflektierens über das Handeln“. Eine Weiterbildung in fundierten Coaching-Methoden kann ErgotherapeutInnen nachdrücklich empfohlen werden.
Das Armlabor - Eine neue Ressource für die neurologische Rehabilitation - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 8: 10-16
Das Armlabor - Eine neue Ressource für die neurologische Rehabilitation - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 8: 10-16
Anke Hess
Der Artikel beschreibt Konzept und Einsatz des Armlabors (AL) in der neurologischen Rehabilitation. Das Training an vier apparativ- und computergestützten Trainingsstationen ermöglicht bei begrenzten Personal- und Zeitkontingenten eine höhere Therapieintensität auf Impairment-Ebene und stellt eine Ergänzung zur konventionellen ergotherapeutischen Einzel- und Gruppentherapie dar, wodurch mehr Raum für die Therapie auf Aktivitätsebene entsteht. Insbesondere bei PatientInnen mit schweren Armparesen wird es als Ressource gesehen, wenn sie am kognitiven und motorisch aktiven Zusatztraining im AL teilnehmen. Dabei wird die Bereitschaft zum eigenaktiven Üben und Lernen genutzt. Erste Untersuchungen zum Therapieeffekt zeigen vielversprechende Ergebnisse.
Die
Die "Bilaterale Armgruppe" - Selbstständiges Training in der Gruppe - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 8: 17-20
Colette Carroz
Am Rehabilitations- und Rheumazentrum der soH am Bürgerspital in Solothurn/Schweiz wurde mit der „Bilateralen Armgruppe“ eine Möglichkeit gefunden, wie die Therapieintensität für PatientInnen nach einem Schlaganfall auf einfache Weise erhöht werden kann. In der „Bilateralen Armgruppe“ können PatientInnen mit sehr unterschiedlichen motorischen Erholungsstadien unter Anwendung von PANat-Hilfsgeräten selbstständig ihren paretischen Arm an der funktionellen Grenze trainieren. Um diese Selbstständigkeit zu ermöglichen, wird neben spezifischen Aufgabenstellungen auch die Übungsumgebung an die individuellen Möglichkeiten der TeilnehmerInnen angepasst.
Ethik in der Ergotherapie - Grundlagen der Ethik für den ergotherapeutischen Praxisalltag - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 18-23
Ethik in der Ergotherapie - Grundlagen der Ethik für den ergotherapeutischen Praxisalltag - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 18-23
Heiko Müller
Der Beitrag gibt einen Überblick über Grundlagen ethisch-professionellen Handelns von ErgotherapeutInnen und über ethische Fragestellungen, welche die Ergotherapie betreffen. Benannt werden die Bereichsethiken, die eine Bedeutung für die Profession Ergotherapie haben sowie zentrale Kategorien ethischen Verhaltens und tugendethischer Pflichten von ErgotherapeutInnen. Möglichkeiten der Thematisierung von ethischen Fragestellungen im Praxisalltag werden angesprochen. Eine Ethik-Expertin erläutert in einem Interview ihre Sicht über aktuelle ethische Fragestellungen, den ergotherapeutischen Berufskodex und den weiteren Forschungsbedarf auf dem Gebiet der ergotherapeutischen Ethik.
Gesundheit, Krankheit und Migration - Klienten mit Migrationshintergrund in der Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 1: 24-28
Gesundheit, Krankheit und Migration - Klienten mit Migrationshintergrund in der Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 1: 24-28
Heiko Müller
Der Beitrag klärt die Begriffe Migration und Migrationshintergrund, informiert über die Anzahl der Migranten in Deutschland sowie deren Herkunftsländer und erläutert Besonderheiten im Krankheitsspektrum von Migranten. Wenn Menschen mit Migrationshintergrund eine medizinisch-therapeutische Behandlung, Reha-Maßnahmen oder Pflege benötigen, erschweren ihnen oft sprachliche und kulturelle Barrieren den Zugang zu den Angeboten des öffentlichen Gesundheitssystems. Kultursensible (Ergo-)Therapeuten können zur Unterstützung ihrer KlientInnen auf bereits erprobte Hilfen zurückgreifen, die der Beitrag vorstellt.
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