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Biografieorientierung: eine Haltung, keine Methode - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 4: 14-15
Biografieorientierung: eine Haltung, keine Methode - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 4: 14-15
Annette Vorberg
Berufliche Techniken und Methoden sind in jeweils überschaubaren Zeiträumen erlernbar, in Seminaren und Lehrgängen, im Selbststudium sowie durch Learning by Doing und Lernen am Modell. Die innere Haltung, die so mancher neu erlernten Methode erst Leben einhaucht und sie zur Entfaltung bringt, ist im Gegensatz dazu ein lebenslanger Entwicklungsprozess. Damit eine Haltung, wie sie die Biografieorientierung darstellt, in der beruflichen Praxis wirksam werden kann, bedarf es zudem bestimmter Arbeitsbedingungen und Strukturen. Ist Biografieorientierung unter heutigen Arbeitsbedingungen in Therapie und Pflege überhaupt möglich?
Coaching - Eine Aufgabe der klientenzentrierten Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 11-15
Coaching - Eine Aufgabe der klientenzentrierten Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 11-15
Sarah Kufner, Nadine Scholz-Schwärzler
Im Canadian Model of Client-Centred Enablement (CMCE) werden zehn ergotherapeutische Strategien bzw. enablement skills benannt. Coaching ist eine dieser Strategien. Da Coaching als Begriff und als fundiert praktiziertes Vorgehen in der deutschen Ergotherapie noch relativ neu ist, informiert dieser Beitrag über Definitionen von Coaching und über das Model of Coaching for Enablement in Occupational Therapy von Wendy Pentland. Demnach erproben KlientInnen während des ergotherapeutischen Coachingprozesses mehrere Vorgehensweisen, die sie aufgrund der ressourcenorientierten und gleichwertigen Gesprächspartnerschaft mit ihren jeweiligen TherapeutInnen selbst wählen und durchführen. Bei den anschließenden gemeinsamen Reflexionen lernen sie, weiterhin zielführende Vorgehensweisen zu praktizieren. Pentland beschreibt diesen Vorgang als „Lernen auf der Basis konkreten Handelns und des Reflektierens über das Handeln“. Eine Weiterbildung in fundierten Coaching-Methoden kann ErgotherapeutInnen nachdrücklich empfohlen werden.
Ergotherapie und Gemeinwesen - BFS-SchülerInnen befragen ältere BürgerInnen ihrer Gemeinde - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 9: 20-22
Ergotherapie und Gemeinwesen - BFS-SchülerInnen befragen ältere BürgerInnen ihrer Gemeinde - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 9: 20-22
Herbert Helmbrecht
Selbstständigkeit und Partizipation tragen wesentlich zum Erhalt der Gesundheit bei. Diese Aussage ist zentrales Thema der Ergotherapie und steht dementsprechend auch im Mittelpunkt der Ausbildung von ErgotherapeutInnen. Als zukünftige Gesundheitsfachkräfte und „SpezialistInnen für Handlungsfähigkeit und Teilhabe“ müssen sie die verschiedenen Bedeutungsebenen von Handlungsfähigkeit und Teilhabe kennenlernen und einen ganzheitlichen Blick für ihre Klientel entwickeln. Dieses Ziel war der Anlass für eine Fragebogenaktion, durchgeführt von SchülerInnen der Hephata Ergotherapieschule Fokus in Cölbe. Sie haben damit nicht nur zur eigenen Professionalisierung beigetragen, sondern auch zur gemeinwesenorientierten Altenhilfeplanung ihrer Gemeinde.
Ethik in der Ergotherapie - Grundlagen der Ethik für den ergotherapeutischen Praxisalltag - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 18-23
Ethik in der Ergotherapie - Grundlagen der Ethik für den ergotherapeutischen Praxisalltag - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 18-23
Heiko Müller
Der Beitrag gibt einen Überblick über Grundlagen ethisch-professionellen Handelns von ErgotherapeutInnen und über ethische Fragestellungen, welche die Ergotherapie betreffen. Benannt werden die Bereichsethiken, die eine Bedeutung für die Profession Ergotherapie haben sowie zentrale Kategorien ethischen Verhaltens und tugendethischer Pflichten von ErgotherapeutInnen. Möglichkeiten der Thematisierung von ethischen Fragestellungen im Praxisalltag werden angesprochen. Eine Ethik-Expertin erläutert in einem Interview ihre Sicht über aktuelle ethische Fragestellungen, den ergotherapeutischen Berufskodex und den weiteren Forschungsbedarf auf dem Gebiet der ergotherapeutischen Ethik.
Gesundheit, Krankheit und Migration - Klienten mit Migrationshintergrund in der Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 1: 24-28
Gesundheit, Krankheit und Migration - Klienten mit Migrationshintergrund in der Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 1: 24-28
Heiko Müller
Der Beitrag klärt die Begriffe Migration und Migrationshintergrund, informiert über die Anzahl der Migranten in Deutschland sowie deren Herkunftsländer und erläutert Besonderheiten im Krankheitsspektrum von Migranten. Wenn Menschen mit Migrationshintergrund eine medizinisch-therapeutische Behandlung, Reha-Maßnahmen oder Pflege benötigen, erschweren ihnen oft sprachliche und kulturelle Barrieren den Zugang zu den Angeboten des öffentlichen Gesundheitssystems. Kultursensible (Ergo-)Therapeuten können zur Unterstützung ihrer KlientInnen auf bereits erprobte Hilfen zurückgreifen, die der Beitrag vorstellt.
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