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Arbeit und Sucht sind kein Widerspruch - Das Modellprojekt INN Aktion auf einem Pferdehof - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 19-22
Arbeit und Sucht sind kein Widerspruch - Das Modellprojekt INN Aktion auf einem Pferdehof - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 19-22
Chantal Mauras, Marion Schädler
Das Modellprojekt INN Aktion der Träger Anthojo und bfz dient als medizinisch berufliche Clearingstelle für Menschen mit psychischen und/oder Abhängigkeitserkrankungen. Über die diagnostische Belastungserprobung, das therapeutisch orientierte Arbeitstraining und die berufliche Qualifizierung inklusive des beruflichen Coachings wird entweder ein Sprungbrett für den Ersten Arbeitsmarkt geschaffen, eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme angebahnt oder das Beantragen einer Erwerbsunfähigkeitsrente initiiert. Der modellhafte Charakter des Projektes besteht sowohl in der Kooperation zweier inhaltlich verschieden ausgerichteter Träger als auch in der Förderung dreier unterschiedlicher Kostenträger aus SGB II, SGB III und SGB XII.
Fortbildungsverpflichtung - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 28-30
Fortbildungsverpflichtung - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 28-30
Ralph Jürgen Bährle
Die gesetzliche Fortbildungspflicht für alle zugelassenen Ergotherapeuten oder fachlichen Leiter einer Praxis ergibt sich aus § 125 Absatz 1 SGB V und den hierzu vereinbarten Rahmenempfehlungen bzw. Kassenverträgen. Durch den Abschluss der Fortbildungsverpflichtung im bundesweit geltenden Rahmenvertrag mit den Ersatzkassen (vdek) besteht daher für alle Praxisinhaber und fachliche Leitungen diese Pflicht. Jeder Heilmittelerbringer, der eine Zulassung durch die gesetzlichen Krankenkassen erhalten hat, oder in einer Praxis als fachliche Leitung fungiert, hat sich durch die Anerkennung der Rahmenverträge vertraglich zur Fortbildung und zum Nachweis der absolvierten Fortbildungen verpflichtet. Die Fobi-Pflicht ist noch nicht in allen Verträgen des DVE mit den Krankenkassen auf Landesebene umgesetzt worden. Für die Primärkassen gelten daher regionale Besonderheiten. Bitte informieren Sie sich beim DVE anhand des Rahmenvertrages auf Landesebene. Die Fortbildungsverpflichtung soll gewährleisten, dass jeder Patient auf der Basis der aktuellen medizinischen Kenntnisse versorgt wird. Die Fortbildungspflicht gilt für jede Praxis, unabhängig von der Gesellschaftsform.
Hinter dem Horizont geht's weiter - Wie systemische Elemente die Ergotherapie bereichern können - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 14-18
Hinter dem Horizont geht's weiter - Wie systemische Elemente die Ergotherapie bereichern können - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 14-18
Josef Ego
Systemisches Denken und systemische Interventionen eröffnen eine Vielzahl von Möglichkeiten, um ergotherapeutisches Funktionstraining und Wahrnehmungstherapie effektiver und zielgerichteter zu gestalten. Therapeutische Sackgassen und eingeschränkte Compliance lassen sich damit wirkungsvoll bearbeiten, woraus sich kürzere Therapieverläufe ergeben. Ergotherapeutische Therapiemittel ermöglichen eine direkte und nachvollziehbare Überprüfung von Verhaltensänderungen und Wirkungsweisen über das primäre ergotherapeutische Training hinaus. Insofern ist die Integration systemischer Elemente in die Ergotherapie eine Bereicherung des Berufsfeldes.
Sex als bedeutungsvolle Betätigung - Die Annäherung an ein Tabu - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 23-26
Sex als bedeutungsvolle Betätigung - Die Annäherung an ein Tabu - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 23-26
Ronny Schramm
Die menschliche Sexualität hat viele Facetten und ist für das Individuum unterschiedlich bedeutsam. Die Fachliteratur weist zum einen darauf hin, dass Ergotherapeuten Einfluss auf die Sexualität des Klienten und dessen sexuelles Wohlbefinden haben können, zum anderen aber auch darauf, dass Sexualität innerhalb der Profession nicht anerkannt ist. In der vorliegenden Arbeit wurden unter anderem elf Lehrer und Schüler zu ihren Praxiserfahrungen mit dem Klienten als sexuelles Wesen, ihrem Verständnis von Sexualität und dem Zusammenhang zum Beruf befragt. Die Ergebnisse verdeutlichten, dass die Sexualität des Klienten in der ergotherapeutischen Arbeit eine Rolle spielen kann, das Bewusstsein hierfür jedoch noch nicht geschaffen ist.
Veranstaltungsberichte zum WFOT-Kongress 2014 - Sharing Traditions, Creating Futures - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 31-32
Veranstaltungsberichte zum WFOT-Kongress 2014 - Sharing Traditions, Creating Futures - Et Reha 53. Jg., 2014, Nr. 9: 31-32
Herta Dangl
In Yokohama, wo vor 155 Jahren die „schwarzen Schiffe" aus Amerika die Öffnung Japans für den Außenhandel erzwungen hatten, wurden am 17. Juni 2014 über 6.400 internationale Gäste in Anwesenheit des Kaisers und der Kaiserin aufs Herzlichste und Perfekteste begrüßt. Es war der größte WFOT-Kongress, den es jemals gab. Dies beruht auf dem Engagement des japanischen Berufsverbandes JAOT, der als Gastgeber jedes Jahr einen Kongress dieser Größenordnung veranstaltet. Es waren daher überwiegend japanische Kollegen gekommen. JAOT hat 44.500 Mitglieder, im Land arbeiten laut Statistik des WFOT-Human Resources Projekt 57.000 Ergotherapeuten – 5 auf 10.000 Einwohner.
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