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DVE-Rahmenempfehlungen für die Ergotherapie auf Stroke-Units - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 27-31
DVE-Rahmenempfehlungen für die Ergotherapie auf Stroke-Units - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 27-31
Fachausschuss Neurologie
Zum Jahreswechsel 2010/11 hatte der DVE-Fachausschuss Neurologie in deutschen Stroke-Units tätige Ergotherapeuten zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Die Resultate bildeten die Grundlage einer zweiteiligen Expertenbefragung im Jahr 2012 (DVE 2013). Hierbei standen die notwendigen Rahmenbedingungen für eine gelingende ergotherapeutische Behandlung auf der Stroke-Unit im Vordergrund. Auf der DVE-Website sind die Ergebnisse der Befragungen zusammengefasst nachzulesen. Im Folgenden werden die auf Basis dieser bisherigen Erhebungen und Analysen erarbeiteten DVE-Rahmenempfehlungen erläutert. Die Darstellung wird ergänzt durch Erkenntnisse aus einer aktuellen Literaturrecherche.
Freie Mitarbeit - Rechtsfragen rund um die freie Mitarbeiterschaft - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 32-34
Freie Mitarbeit - Rechtsfragen rund um die freie Mitarbeiterschaft - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 32-34
Ralph Jürgen Bährle
In vielen Praxen gehören freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sozusagen zum Stammpersonal und tragen zum Praxiserfolg bei. Vereinfacht dargestellt funktioniert die freie Mitarbeit so: Aufgrund vertraglicher Vereinbarung mit dem Praxisinhaber behandeln freie Mitarbeiter eigenverantwortlich Patienten, bekommen im Gegenzug für ihre Arbeitsleistung jedoch kein monatlich gleich bleibendes Gehalt, sondern einen fest vereinbarten Prozentsatz von der seitens der Krankenkasse für die Behandlung gezahlten Vergütung. Das Rezept rechnet der Praxisinhaber über seine IK-Nummer ab, der freie Mitarbeiter stellt dem Praxisinhaber für die „abgearbeiteten“ Rezepte eine Rechnung, die der Praxisinhaber bezahlt.
Inklusiv handeln?! Ein Ausbildungsprojekt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 11-16
Inklusiv handeln?! Ein Ausbildungsprojekt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 11-16
Jutta Berding, Petra Köser
Seit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung von 2006 und dem entsprechenden nationalen Aktionsplan der deutschen Bundesregierung wurde das Wort „Inklusion“ zu einem zentralen Begriff und betont eine neue politische Dimension. Der Aktionsplan des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten e.V. (DVE) überträgt die Forderungen der UN-BRK in professionelle Handlungsoptionen für die Ergotherapie. Es gilt die angehenden Ergotherapeuten im Rahmen von Ausbildung und Studium für dieses Thema frühzeitig zu sensibilisieren. Sowohl der rechtliche Rahmen der UN-BRK als auch der Aktionsplan des DVE bilden die Grundlage des Ausbildungsprojektes „Inklusion und Ergotherapie“ im dualen Studienprogramm Ergotherapie/Physiotherapie, welches in seiner Durchführung, dem Ergebnis und der Evaluation vorgestellt wird.
Leitlinien - Wir sind dabei! - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 17-21
Leitlinien - Wir sind dabei! - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 17-21
Andreas Pfeiffer, Sabine George, Pip Higman
Seit Ende der 1990er Jahre gewinnen medizinisch-therapeutische Leitlinien zunehmend an Bedeutung im deutschen Gesundheitswesen. Seit 2002 arbeitet auch der DVE an solchen interdisziplinären Leitlinien mit: 46 Leitlinien mit DVE-Beteiligung sind bereits abgeschlossen und zum Teil schon wieder überarbeitet worden, 20 weitere sind in Arbeit. Vertreten wird der DVE in den Leitliniengruppen durch ehrenamtliche „MandatsträgerInnen“. Das sind DVE-Mitglieder, die im Themengebiet der Leitlinie fachliche Expertise haben und sich dort einbringen möchten. Für den vorliegenden Artikel haben wir zwei MandatsträgerInnen nach ihren Erfahrungen bei der Leitlinienentwicklung und nach ihren Wünschen für die Zukunft befragt. Dabei zeigt sich, dass die Leitlinienmitarbeit spannend, intensiv und vielschichtig ist. Sie ist nicht nur wichtig für das Gesundheitswesen im Ganzen, sondern bringt auch für die MandatsträgerInnen viele neue Kontakte und Erfahrungen. Da die Empfehlung von Ergotherapie in interdisziplinären Leitlinien noch immer häufig durch den Mangel an Studien höherer Evidenzgrade eingeschränkt wird, empfehlen beide ExpertInnen u.a. den Ausbau der ergotherapeutischen Wirksamkeitsforschung.
Überraschend anders: Mädchen und Frauen mit Autismus - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 22-26
Überraschend anders: Mädchen und Frauen mit Autismus - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 9: 22-26
Christine Preissmann, Meike Miller
Autistische Störungen äußern sich bei Mädchen und Frauen anders als bei den betroffenen Männern. Nicht selten werden sie erst im Jugend- oder gar im Erwachsenenalter erkannt. Das bedeutet viel Leid für die Betroffenen und ihr Umfeld. Wichtig sind daher Kenntnisse über die Symptomatik, die speziellen Nöte und Bedürfnisse sowie hilfreiche Interventionen. Eine selbst betroffene Frau, die als Ärztin arbeitet, und eine Ergotherapeutin berichten über die Ergotherapie als eine sehr hilfreiche Maßnahme, um autistische Mädchen und Frauen zu begleiten und zu unterstützen.
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