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Alterssicherung selbstständiger Ergotherapeuten - mit Vorsorgebeiträgen steuerliche Belastung senken - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 28-29
Alterssicherung selbstständiger Ergotherapeuten - mit Vorsorgebeiträgen steuerliche Belastung senken - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 28-29
Thomas Mochnik
Wer gerade erst seine berufliche Tätigkeit als Ergotherapeutin oder Ergotherapeut aufnimmt oder seine eigene Praxis eröffnet, denkt nicht gleich ans Alter. Doch Altersvorsorge ist auch schon in jungen Jahren wichtig. Heute vorzusorgen bedeutet nicht nur, sich für das Alter abzusichern. Wer heute für das Alter vorsorgt, kann auch Steuern sparen. Das gilt für den Praxisinhaber ebenso wie für den angestellten Therapeuten. Steuerlich begünstigt werden nicht nur die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch die private Altersvorsorge. Das gilt insbesondere für Beiträge zugunsten eines Rürup- oder Riester-Rentenvertrages, die steuerlich als Sonderausgaben abziehbar sind bzw. durch eine Altersvorsorgezulage gefördert werden.
Die Haut, so empfindlich wie die Flügel eines Schmetterlings - Ergotherapie bei Kindern mit Epidermolysis bullosa - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 16-20
Die Haut, so empfindlich wie die Flügel eines Schmetterlings - Ergotherapie bei Kindern mit Epidermolysis bullosa - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 16-20
Florian Prinz
Bislang gab es bis auf einige wenige Fachartikel kaum ergotherapeutische Literatur zu der Erkrankung. Die oben angeführten klinischen Erfahrungen haben sich im Laufe der Jahre in enger Interaktion mit den EB-Betroffenen geformt und weiterentwickelt. Darüber hinaus wurden diese Erfahrungswerte durch die zunehmende Internationalisierung und Vernetzung mit anderen EB-Spezialistinnen/Spezialisten weltweit ergänzt und bereichert. Empirisch gesicherte, evidenzbasierte Daten gibt es bisher leider nicht. Hier befindet sich die Ergotherapie in der gleichen schwierigen Lage wie alle Professionen, die mit der Behandlung von EB betraut sind. Die Seltenheit der Erkrankung sowie die zahlreichen Subtypen machen die Durchführung aussagekräftiger Studien schwierig.
Let's Dance mit Parkinson - Tanzen als ergotherapeutisches Angebot bringt positive Veränderungen in das Leben von Betroffenen und Angehörigen - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 11-15
Let's Dance mit Parkinson - Tanzen als ergotherapeutisches Angebot bringt positive Veränderungen in das Leben von Betroffenen und Angehörigen - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 11-15
Susanne Tuschkan, Hildegard Wansorra
Als neurodegenerative Erkrankung beeinflussen Parkinsonsyndrome mit den typischen Symptomen die Durchführung von Alltagsaktivitäten und die Teilhabe am Alltagsleben. Dies führt oft zu einer Abnahme der Selbstbestimmung, einem Verlust persönlicher und sozialer Aktivitäten sowie Freizeitbetätigungen und folglich zu einer reduzierten Lebensqualität der Betroffenen. Eine Vielzahl an Studien zeigt, dass Tanzen nach Musik mit seinen spezifischen Merkmalen wie Rhythmus und Melodie positive Auswirkungen auf motorische und soziale Parameter sowie die Lebensqualität bei Menschen mit Parkinson hat. Die Implementierung eines adaptierten Tanzgruppenkonzepts im Rahmen der Ergotherapie im Setting einer Spezialklinik für Parkinson hat sich in der Praxis bewährt und ermöglicht allen Beteiligten positive Erfahrungen.
Spieglein, Spieglein ... und was im Alltag passiert - Spiegelbewegungen bei Kindern mit unilateraler spastischer Cerebralparese und ihre Konsequenz für die Therapie - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 24-27
Spieglein, Spieglein ... und was im Alltag passiert - Spiegelbewegungen bei Kindern mit unilateraler spastischer Cerebralparese und ihre Konsequenz für die Therapie - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 24-27
Caroline Adler
Spiegelbewegungen sind unfreiwillige, assoziierte Mitbewegungen der jeweils nicht aktiven Hand, während die andere Hand aktiv etwas tut. Diese Bewegungen treten nicht selten bei Kindern mit unilateraler spastischer Cerebralparese auf. In Folge einer frühen Hirnschädigung kommt es zu einer ipsilateralen kortikospinalen Reorganisation der Handfunktion und dem Auftreten von Spiegelbewegungen. Im Alltag der Kinder spielt dieses Phänomen eine Rolle und beeinflusst die Durchführung von Aktivitäten. Indem die zweite Hand immer auch die Bewegungen mitvollzieht, die von der anderen Hand intentional ausgeführt werden, ist es schwierig, Tätigkeiten durchzuführen, bei denen die Hände unabhängig voneinander einzusetzen sind (z.B. das Lenken eines Fahrrades und das gleichzeitige Loslassen mit einer Hand, um ein Handzeichen zu geben). Tatsächlich sind die meisten Alltagsaktivitäten durch das unabhängige Bewegen beider Hände gekennzeichnet. In der ergotherapeutischen Behandlung von Kindern mit UCP sollte daher berücksichtigt werden, ob Spiegelbewegungen vorliegen und eventuell Tätigkeiten beeinflussen. In welchem Ausmaß diese Beeinflussung der Alltagsaktivitäten durch die Spiegelbewegungen stattfindet, wird in einer aktuellen Studie der Universitätsklinik Tübingen und der Schön Klinik Vogtareuth erforscht.
Verhaltenssucht oder frühe Störung? Krankhaftes Gaming, Chatten und Surfen - eine Herausforderung für Forschung und Therapie - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 21-23
Verhaltenssucht oder frühe Störung? Krankhaftes Gaming, Chatten und Surfen - eine Herausforderung für Forschung und Therapie - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 8: 21-23
Leonie von Manteuffel
Mit unterschiedlichen theoretischen und klinischen Bezügen diskutieren Psychologen und Mediziner diagnostische Kriterien für das Phänomen eines übermäßigen, von den Betroffenen unkontrollierbaren Eintauchens in virtuelle (Spiel-)Welten und arbeiten an Ätiologiemodellen. Das Störungsbild, das vor allem bei Jugendlichen eine hohe Prävalenz zeigt, wird vorrangig als Verhaltenssucht oder Ausdruck einer Persönlichkeitsstörung verstanden. Daraus folgen unterschiedliche therapeutische Konzepte, deren Evaluation noch am Anfang steht. Im stationären Bereich ist Ergotherapie in psychodynamische, erlebnisaktivierende Behandlungsansätze eingebunden.
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