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Die Anwendung des Kawa-Modells als Grundlage eines Erstgesprächs bei KlientInnen mit chronischen Schmerzen - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 13-17
Die Anwendung des Kawa-Modells als Grundlage eines Erstgesprächs bei KlientInnen mit chronischen Schmerzen - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 13-17
Patience Higman
Das Kawa-Modell nutzt die Metapher „Fluss“, um das Leben bzw. die aktuelle Lebenssituation eines Klienten darzustellen. Dabei steht das Wasser für Gesundheit oder Lebensenergie, Steine und Treibholz im Wasser symbolisieren Probleme, Ressourcen sowie Charakteristika dieser Person. Das Flussbett und die Seitenwände stehen für die physische und die soziale Umwelt. Chronischer Schmerz ist eine Symptomatik, die immer mehr in der Medizin und Gesellschaft anerkannt wird und wofür zunehmend und zu Recht Ergotherapie verordnet wird. Chronischer Schmerz verursacht große Beeinträchtigungen hinsichtlich der Partizipation und im Rollenverständnis der Betroffenen, die oft ihr Leben völlig umgewandelt haben und sehr unzufrieden damit sind. Die Anwendung des Kawa-Modells ermöglicht eine neue Sichtweise auf die Gesamtsituation des Klienten und eröffnet KlientInnen und TherapeutInnen, wo sie gemeinsam am besten mit der Therapie ansetzen können.
Die Vermessung von Bildung in Europa - Die Problematik der Niveaueinstufung im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) (Teil 2) - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 25-28
Die Vermessung von Bildung in Europa - Die Problematik der Niveaueinstufung im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) (Teil 2) - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 25-28
Gisela Beyermann
Die Ausbildungswege der Ergotherapie in Deutschland werden im Zuge der aktuellen Vermessung von Bildung in Europa durch den Europäischen bzw. Deutschen Qualifikationsrahmen (EQR/DQR) bestimmten Stufen zugeordnet. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Unter diesen bildungspolitischen Herausforderungen erläutert der Beitrag die heterogenen Strukturen der aktuellen Situation von Aus- und Weiterbildung an Schulen des Gesundheitswesens und an Hochschulen. Ziel des DVE ist es, die ergotherapeutischen Kompetenzen in Aus- und Weiterbildung so zu fassen, dass die Berufsfähigkeit gesichert wird und dass sie in den Qualifikationsrahmen entsprechend gut positioniert werden. Die Zuordnung der Ausbildung bzw. Studienabschlüsse auf den DQR-Stufen 5 bzw. 6 wird als wichtige Aufgabe verdeutlicht. Sie ist eben nicht nur rein formal von Interesse, sondern betrifft die Anerkennung des Berufsstandes, seiner Leistungsfähigkeit und gesellschaftlichen Bedeutung.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ... Marte Meo in der Ergotherapie - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 18-21
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ... Marte Meo in der Ergotherapie - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 18-21
Nicola Bareis
Marte Meo ist eine systemische Methode, die auf der Basis von Videoaufnahmen Eltern, Angehörigen, Therapeuten und Beratern hilft, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Eine weitere Einsatzmöglichkeit bietet sich z.B. in der Arbeit mit Demenzkranken an. Dabei stehen die Entwicklung der verbalen und auch der nonverbalen Kommunikation im Vordergrund. Durch gezielte Videoaufnahmen von Alltagshandlungen und die Analyse der Kommunikation anhand von fünf Basiselementen wird herausgearbeitet, wie die Entwicklung der Kinder durch entsprechende Kommunikation unterstützt werden kann. Durch die Beobachtung von Kommunikation bei Alltagshandlungen lässt sich Marte Meo gut in die ergotherapeutische Arbeit einbinden.
Greif- und Arbeitshilfen fördern die Selbstständigkeit - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 22-24
Greif- und Arbeitshilfen fördern die Selbstständigkeit - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 22-24
Heiko Müller
Die Geschichte der Gripability GmbH beginnt mit der Suche nach einer Greifhilfe: Patrick Oeffner, der Gründer des Unternehmens, erleidet infolge eines Arbeitsunfalls eine Tetraplegie. Nach dem Unfall will er seinen Alltag so eigenständig und unabhängig wie möglich gestalten, und er möchte auch wieder künstlerisch tätig sein. Doch er findet keine geeignete Greifhilfe, damit er z.B. mit dem Pinsel an der Staffelei arbeiten kann. Nach einer intensiven, aber erfolglosen Suche baut er sich schließlich selbst eine Greifhilfe – und legt damit zugleich den Grundstein für sein eigenes Unternehmen.
Praxisveräußerung und Praxiserwerb müssen sorgfältig geplant werden - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 29-30
Praxisveräußerung und Praxiserwerb müssen sorgfältig geplant werden - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 4: 29-30
Martina Becker
Wer sich als Ergotherapeut selbstständig machen möchte, steht vor der Entscheidung: Soll eine neue Praxis eröffnet oder eine bereits etablierte Praxis erworben werden? Oftmals wird eine Praxis erworben, die der bisherige Praxisinhaber aus Altersgründen aufgeben möchte und für die ein Nachfolger gesucht wird. Der Verkäufer einer Praxis möchte natürlich nicht nur für die Praxisausstattung, sondern insbesondere auch für den Praxiswert eine Vergütung erhalten. Einem Käufer ist seinerseits daran gelegen, einen möglichst geringen Kaufpreis zu zahlen. Neben einem angemessenen Verkaufs- bzw. Kaufpreis spielen aber auch vertrags-, steuer- und haftungsrechtliche Fragen eine entscheidende Rolle bei der Veräußerung oder dem Erwerb einer ergotherapeutischen Praxis. Kauf und Verkauf wollen wohlüberlegt sein. Mit den Vorbereitungen sollte daher rechtzeitig begonnen werden.
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