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Der Bezugsrahmen Sensorische Integration: Damals, heute und in Zukunft - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 28-31
Der Bezugsrahmen Sensorische Integration: Damals, heute und in Zukunft - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 28-31
Andrea Hasselbusch, Dagmar Schuh
Menschliches Leben ist von vielfältigen Aspekten und Faktoren abhängig. Auch sind Individuen wie Gruppen fortwährend in Bewegung bzw. in Entwicklungsprozessen. Dabei passen sie sich an bestehende Verhältnisse an, oder sie ändern ihre (Umwelt-)bedingungen so, wie sie es für richtig halten. Das bedeutet auch, dass sich Menschen in einem kontinuierlichen Lernprozess befinden. Grundlegend für diese individuellen Entwicklungs- und Lernprozesse sind die eigene Wahrnehmungs- und Verarbeitungsfähigkeit. In diesem Zusammenhang hat die Sensorische Integrationstherapie nach Jean Ayres (ET-SI) für die Ergotherapie ganz besondere Bedeutung. Kein anderes ergotherapeutisches Konzept bzw. kein anderer Bezugsrahmen in der Ergotherapie umfasst so viele Aspekte und Faktoren des menschlichen Lebens und berücksichtigt die komplexe Wahrnehmungs- und Verarbeitungsfähigkeit so gezielt. Auch heute und in Zukunft kann sich ET-SI als evidenzbasierte, klientenzentrierte und betätigungsorientierte Vorgehensweise in der Ergotherapie für Kinder, Jugendliche und Familien positionieren.
Erste Schritte zur Optimierung der Hilfsmittelversorgung in Deutschland - Bericht der Nationalen Forschungs-AG Hilfsmittelversorgung/Arbeitskreis 3 - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 17-22
Erste Schritte zur Optimierung der Hilfsmittelversorgung in Deutschland - Bericht der Nationalen Forschungs-AG Hilfsmittelversorgung/Arbeitskreis 3 - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 17-22
Anika Cordes, Michael Hubert, Otto Inhester
Mit der Zunahme von chronischen Erkrankungen und des Durchschnittsalters der Bevölkerung wächst die Bedeutung technischer Hilfsmittel. Angesichts der Vielfalt und der schnellen technischen Entwicklung wird es immer schwieriger, das richtige Hilfsmittel für den Anwender zu finden. Strukturelle Rahmenbedingungen wie z.B. die unterschiedlichen Zuständigkeiten der Kostenträger oder die segmentierte Behandlung in den verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems rufen zahlreiche Versorgungsprobleme insbesondere an den Schnittstellen hervor. Die Nationale Forschungs-AG Hilfsmittelversorgung (NaFAG) hat zum Ziel, bestehende Probleme zu analysieren und Lösungen zur Verbesserung der Hilfsmittelversorgung vorzuschlagen und diese in den sozialpolitischen Diskurs einzubringen. Dazu hat sich die NaFAG in drei Arbeitskreise mit unterschiedlichen Schwerpunkten gegliedert, über deren Aktivitäten berichtet wird. Dieser Beitrag informiert vorwiegend über den aktuellen Stand der Diskussion im Arbeitskreis 3.
Häusliches Arbeitszimmer eines Ergotherapeuten - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 32-33
Häusliches Arbeitszimmer eines Ergotherapeuten - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 32-33
Susanne Borzym
Auch Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten erledigen regelmäßig einen Teil ihrer Arbeit außerhalb ihrer Arbeitsstelle und nutzen dafür ein häusliches Arbeitszimmer, z.B. zum Lesen von Fachliteratur, Verfassen von Gutachten oder für Büroarbeiten.
Soziale Ergotherapie - ein Fachbereich der Ergotherapie in Brasilien - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 10-16
Soziale Ergotherapie - ein Fachbereich der Ergotherapie in Brasilien - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 10-16
Margaret Schmidt
In Brasilien gibt es neben den traditionellen kurativ ausgerichteten Fachbereichen der Ergotherapie den Fachbereich Soziale Ergotherapie. In diesem Fachbereich wird ergotherapeutisches Handeln im Hinblick auf das Gemeinwesen entwickelt. Es geht darum, Menschen, die in Situationen sozialer Ausgrenzung leben oder von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, weitestgehend einzubeziehen und sie somit zu sozialer Teilhabe und Inklusion zu ermächtigen. Hierzu entwickelt die Soziale Ergotherapie spezifische aufsuchende Programme und Projekte. Ihr Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen aus den jeweiligen Zielgruppen und spezifischen Lebenswelten Betätigungsbedürfnisse zu erheben, daraus gemeinsam Aktivitäten zu entwickeln und diese auch umzusetzen. Auch im deutschsprachigen Raum werden Konzepte und Programme für Inklusion und Teilhabe entwickelt. Die Erfahrungen und Erkenntnisse der Sozialen Ergotherapie Brasiliens zeigen, wie ErgotherapeutInnen sich mit ihrem fachspezifischen Wissen in diesem Prozess einbringen können.
Wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit des Sensorisch-Integrativen Therapieansatzes bei Kindern - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 23-27
Wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit des Sensorisch-Integrativen Therapieansatzes bei Kindern - Et Reha 52. Jg., 2013, Nr. 1: 23-27
Arlette Eschbour, Martine Funck, Katharina Jantsch, Corinne Majerus
Häufig werden Kinder mit Betätigungsproblemen von ErgotherapeutInnen behandelt, die die Sensorische Integrationstherapie nach Jean Ayres (ET-SI) als wirksame Methode einsetzen. Dabei gilt es viel zu beachten, so u.a., ob die Anwendung der ET-SI im jeweiligen Fall tatsächlich indiziert ist. Hierfür wird durch eine gezielte Befunderhebung geprüft, ob die hier bestehenden Betätigungsprobleme tatsächlich durch eine SI-Verarbeitungsstörung verursacht sind. Um entsprechend professionell vorgehen zu können, sollten ErgotherapeutInnen daher gut mit den ET-SI-Grundlagen vertraut sein und auch den aktuellen Stand der Forschung zur ET-SI kennen. In den drei vorherigen Artikeln dieser Themenreihe wurde die Relevanz der ET-SI bereits hinsichtlich der Aktivitäts- und Partizipationseinschränkung, Erscheinungsbilder und angemessener Assessments sowie der neurophysiologischen Grundlagenforschung in Bezug auf die Behandlungsprinzipien der ET-SI vorgestellt. In diesem Beitrag geht es nun um die Überprüfung der Wirksamkeit des SI-Ansatzes. Die Wirksamkeit bzw. Effektivität von Therapiemaßnahmen ist ein wesentliches Thema der Forschung, das für ErgotherapeutInnen in der täglichen Arbeit wichtig ist, vor allem nach den heutigen Kriterien der evidenzbasierten Praxis (EBP).
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