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Die Ergotherapie im Behandlungskonzept des Beruflich-orientierten Reha-Moduls (BoReM) - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 12: 11-16
Die Ergotherapie im Behandlungskonzept des Beruflich-orientierten Reha-Moduls (BoReM) - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 12: 11-16
Anke Menzel-Begemann
Um RehabilitandInnen eine bestmögliche Wiedereingliederung in die Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, fordert die Deutsche Rentenversicherung von Rehabilitationseinrichtungen, frühzeitig medizinisch-beruflich orientierte Maßnahmen (MBOR) anzubieten. Die Ergotherapie ist aufgrund ihres medizinischen Fachwissens und ihres handlungsorientierten wie teilhabefördernden Vorgehens prädes­tiniert, entsprechende Interventionen maßgeblich mitzutragen. Dies ist auch der Fall im Behandlungskonzept der beruflich-orientierten Reha-Module (BoReM). Diese Module werden von multiprofessionellen Teams angeleitet: In berufsspezifisch gestalteten Settings erhalten die RehabilitandInnen arbeitssimulierende Aufträge. Während zusätzlicher Patientenschulungen können sie ihre Erfahrungen reflektieren und erreichbare Ziele vereinbaren. Sowohl die Forderungen des MBOR als auch das Konzept der BoReM und die Grundlagen der Ergotherapie entsprechen dem biopsychosozialen Gesundheitsmodell der ICF.
Langzeitwirkung präventiver Maßnahmen zum Erhalt der Selbstständigkeit in den ADL bei betagten Menschen - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 12: 23-25
Langzeitwirkung präventiver Maßnahmen zum Erhalt der Selbstständigkeit in den ADL bei betagten Menschen - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 12: 23-25
Claudia Meiling
Deutsche Bezeichnung der Studie: Langfristige Ergebnisse für die ADL nach der gesundheitsfördernden RCT – Ältere Menschen im Risikobereich Im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrollgruppe führten eine multiprofessionell angeleitete Seniorengruppe (Gruppe 1: 2 Stunden pro Woche für einen Monat und ein Hausbesuch) bzw. ein präventiver Hausbesuch (Gruppe 2) bei älteren, selbstständig lebenden Senioren mit einem erhöhten Risiko für Hilfebedürftigkeit in den ADL, ein Jahr nach den Interventionen zu einem geringeren Grad an Unselbstständigkeit bei der Ausführung von Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL). Die multiprofessionellen Gruppentreffen brachten zudem auch noch zwei Jahre nach der Intervention Vorteile mit sich: Ihre TeilnehmerInnen wiesen zu diesem Zeitpunkt in 3 bzw. 4 und mehr ADL noch immer einen geringeren Hilfebedarf auf als die unbehandelte Kontrollgruppe.
Loyalitätspflichten des Arbeitnehmers - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 12: 27
Loyalitätspflichten des Arbeitnehmers - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 12: 27
Ralph Jürgen Bährle
Solange das Arbeitsverhältnis besteht, hat ein Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber eine Treuepflicht, die ihm auferlegt, sich gegenüber dem Arbeitgeber loyal zu verhalten und auch dessen schützenswerte Interessen zu berücksichtigen.
Occupational Performance Coaching (OPC) - Eine ergotherapeutische Intervention für die klientenzentrierte Elternarbeit - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 12: 17-22
Occupational Performance Coaching (OPC) - Eine ergotherapeutische Intervention für die klientenzentrierte Elternarbeit - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 12: 17-22
Sarah Kufner, Nadine Scholz-Schwärzler
Laut World Health Report von 2001 (WHO 2001) sollen Angebote des Gesundheitswesens u.a. die Autonomie stärken und zur Partizipation im alltäglichen Leben befähigen. Das bedeutet für die Ergotherapie, Eltern als sogenannte „erweiterte Klienten“ in den ergotherapeutischen Behandlungsprozess einzubeziehen. Doch gibt es im deutschsprachigen Raum im Unterschied zur angloamerikanischen Sichtweise der „familiy unit“ in der Ergotherapie noch wenige Konzepte für eine sowohl individuelle als auch methodisch strukturierte Elternarbeit. Der Artikel stellt das von den australischen Ergotherapeutinnen F. Graham, S. Rodger und J. Zivani entwickelte Konzept des „Occupational Performance Coaching“ vor. Dieses ermöglicht es ErgotherapeutInnen, durch die bewusste Gestaltung der drei Befähigungsbereiche „Strukturierter Prozess“, „Informationsaustausch“ und „Emotionale Unterstützung“ Eltern systematisch, ziel- und lösungsorientiert in der Erarbeitung eigener Strategien für die Betätigungsprobleme ihres Kindes zu führen und zu begleiten.
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