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ARBEITSSCHUTZ: Welche Rechte haben Arbeitnehmer? Welche Pflichten haben Arbeitgeber? Muss ein Arbeitsplatz an Erkrankungen oder Behinderungen des Arbeitnehmers angepasst werden? - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 34-37
ARBEITSSCHUTZ: Welche Rechte haben Arbeitnehmer? Welche Pflichten haben Arbeitgeber? Muss ein Arbeitsplatz an Erkrankungen oder Behinderungen des Arbeitnehmers angepasst werden? - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 34-37
Ralph Jürgen Bährle
Die Verantwortung für Sicherheit und Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer im Unternehmen trägt grundsätzlich der Arbeitgeber. Er hat durch geeignete Maßnahmen die Gefahren am Arbeitsplatz und auf dem Betriebsgelände so klein wie möglich zu halten. Was der Unternehmer im Einzelnen beachten muss, geht aus den gesetzlichen Arbeitsschutzregelungen und den von den Berufsgenossenschaften erlassenen Unfallverhütungsvorschriften hervor. Doch ist natürlich auch jeder einzelne Arbeitnehmer im Rahmen seiner Eigenverantwortung verpflichtet, für die eigene Sicherheit und Gesundheit zu sorgen.
Coaching - Eine Aufgabe der klientenzentrierten Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 11-15
Coaching - Eine Aufgabe der klientenzentrierten Ergotherapie - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 11-15
Sarah Kufner, Nadine Scholz-Schwärzler
Im Canadian Model of Client-Centred Enablement (CMCE) werden zehn ergotherapeutische Strategien bzw. enablement skills benannt. Coaching ist eine dieser Strategien. Da Coaching als Begriff und als fundiert praktiziertes Vorgehen in der deutschen Ergotherapie noch relativ neu ist, informiert dieser Beitrag über Definitionen von Coaching und über das Model of Coaching for Enablement in Occupational Therapy von Wendy Pentland. Demnach erproben KlientInnen während des ergotherapeutischen Coachingprozesses mehrere Vorgehensweisen, die sie aufgrund der ressourcenorientierten und gleichwertigen Gesprächspartnerschaft mit ihren jeweiligen TherapeutInnen selbst wählen und durchführen. Bei den anschließenden gemeinsamen Reflexionen lernen sie, weiterhin zielführende Vorgehensweisen zu praktizieren. Pentland beschreibt diesen Vorgang als „Lernen auf der Basis konkreten Handelns und des Reflektierens über das Handeln“. Eine Weiterbildung in fundierten Coaching-Methoden kann ErgotherapeutInnen nachdrücklich empfohlen werden.
Neurophysiologische Grundlagenforschung und deren Bedeutung für Behandlungsprinzipien des sensorisch-integrativen Bezugrahmens - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 22-29
Neurophysiologische Grundlagenforschung und deren Bedeutung für Behandlungsprinzipien des sensorisch-integrativen Bezugrahmens - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 22-29
Annett Deguillage, Holger Bahss, Dagmar Schuh, Andrea Hasselbusch
Deutsche Bezeichnung der Studie: Überprüfung der neurowissenschaftlichen Evidenz sensorisch reaktivierter Neuroplastizität: Auswirkungen und Konsequenzen für die sensorisch-integrativ ansetzende Ergotherapie bei Kindern und Erwachsenen. Anhand von qualitativ hochwertigen Studien konnte Evidenz erbracht werden, dass durch aktive sensorische Reizaufnahme neuronale Veränderungsprozesse stattfinden. Zudem wurde nachgewiesen, dass diese Effekte umso größer sind, je reichhaltiger das sensorische Umfeld ist. Weiter wurde evident, dass eine sensorisch reichhaltige Umgebung diese Effekte nur dann hervorbringt, wenn die Möglichkeit zur aktiven und erkundenden Betätigung eingeräumt wird. Nachgewiesen wurde auch, dass die Neuroplastizität verstärkt wirksam wird, wenn es zu sensorischem Feedback kommt und dass sensorische Reizverarbeitung das neuronale Aktivitätsmuster und das Aktivitätsverhalten verändert. Dies wird als eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Betätigungsverhalten und Partizipation angesehen.
Wunstorfer Leitfaden zur Ergotherapie bei ADHS im Kindes- und Jugendalter (Teil 2) - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 16-21
Wunstorfer Leitfaden zur Ergotherapie bei ADHS im Kindes- und Jugendalter (Teil 2) - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 11: 16-21
Britta Winter
Der Wunstorfer Leitfaden stellt den vielfach erprobten, multimodalen und in weiten Teilen evidenzbasierten Stand der Ergotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS dar. Die Darstellung bietet sowohl ErgotherapeutInnen als auch ÄrztInnen, KollegInnen interdisziplinärer Behandlungsteams, Kostenträgern und Bezugspersonen eine Übersicht. Aufgezeigt werden die Evidenz, die Indikationstellung, die Standards, die Befunderhebung, Settings sowie ergotherapeutische Behandlungsverfahren zur Therapie der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Zudem werden unterstützende Möglichkeiten für das Umfeld genannt.
Wunstorfer Leitfaden zur Ergotherapie bei ADHS im Kindes- und Jugendalter (Teil 2) - Verzeichnis LITERATUR
Wunstorfer Leitfaden zur Ergotherapie bei ADHS im Kindes- und Jugendalter (Teil 2) - Verzeichnis LITERATUR
Britta Winter
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