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Ergotherapeutische Praxis in Krise und Insolvenz: Haftungsrisiken - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 35-36
Ergotherapeutische Praxis in Krise und Insolvenz: Haftungsrisiken - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 35-36
Steffen Salutzki
Das – für Deutschland in der Insolvenzordnung (InsO) niedergelegte – Insolvenzrecht ist keine Erfindung der Neuzeit. Konkursrechtliche Vorläufer finden sich bereits vor mehr als 4.000 Jahren im Alten Orient. Zu jener Zeit durften Gläubiger ihre zahlungsunfähigen oder -unwilligen Schuldner in Selbsthilfe ergreifen und verpflichten, die Schuld bei sich abarbeiten zu lassen. Im Alten Ägypten gönnte man selbst dem verstorbenen Schuldner keine Ruhe vor seinen Gläubigern, denn dieser durfte bis zur Begleichung der Schuld (durch die Angehörigen) nicht ehrlich begraben werden. Die heutigen gesetzlichen Regelungen zur Haftung des Schuldners (bzw. des gesetzlichen Vertreters, etwa eines GmbH-Geschäftsführers) für dessen (unterlassenes) Handeln in der wirtschaftlichen Krise sehen sicherlich weniger heftige Konsequenzen vor, was aber keinesfalls bedeutet, dass eine Vernachlässigung krisenspezifischer Sorgfaltspflichten folgenlos bleibt. Nachfolgende Überlegungen streifen überblicksartig einige wichtige Haftungsgefahren, denen ein niedergelassener Ergotherapeut (immer auch Ergotherapeutin) in der Krise und Insolvenz seines Unternehmens nach deutschem Recht ausgesetzt sein kann.
Ethik in der Ergotherapie - Grundlagen der Ethik für den ergotherapeutischen Praxisalltag - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 18-23
Ethik in der Ergotherapie - Grundlagen der Ethik für den ergotherapeutischen Praxisalltag - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 18-23
Heiko Müller
Der Beitrag gibt einen Überblick über Grundlagen ethisch-professionellen Handelns von ErgotherapeutInnen und über ethische Fragestellungen, welche die Ergotherapie betreffen. Benannt werden die Bereichsethiken, die eine Bedeutung für die Profession Ergotherapie haben sowie zentrale Kategorien ethischen Verhaltens und tugendethischer Pflichten von ErgotherapeutInnen. Möglichkeiten der Thematisierung von ethischen Fragestellungen im Praxisalltag werden angesprochen. Eine Ethik-Expertin erläutert in einem Interview ihre Sicht über aktuelle ethische Fragestellungen, den ergotherapeutischen Berufskodex und den weiteren Forschungsbedarf auf dem Gebiet der ergotherapeutischen Ethik.
Kognitives Training nach Stengel verdoppelt Therapieerfolg nach Schlaganfall - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 15-17
Kognitives Training nach Stengel verdoppelt Therapieerfolg nach Schlaganfall - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 15-17
Nina Löw, Anja Heydekorn
Für das Kognitive Training nach Stengel® ist die prophylaktische Wirkung bei gesunden Senioren belegt. Die Studie ging der Frage nach, ob eine Wirksamkeit auch für Erwachsene mit Hirnleistungsstörungen nach Schlaganfall bei Anwendung in Gruppen besteht.
Marketingaktion statt Praxisputz: Temporäre Überkapazitäten in der Ergotherapiepraxis nutzen - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 24-25
Marketingaktion statt Praxisputz: Temporäre Überkapazitäten in der Ergotherapiepraxis nutzen - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 24-25
Ursula Rieger
Weil in der Ergotherapiepraxis die Patientenzahlen schwanken, gehören Zeiten personeller Überkapazitäten zum Praxisalltag. Die meisten der Autorin bekannten Praxen machen in diesen vorübergehenden Phasen immer wieder eine Art Praxisputz, um die Zeit sinnvoll zu nutzen. Sie schlägt in diesem Beitrag eine Alternative vor, mit der Praxen ihre Marktposition verbessern und Umsatz- und Patientenzahlen steigern können. Marketing statt Putzen heißt die Strategie.
Mutterschutz - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 32-34
Mutterschutz - Et Reha 51. Jg., 2012, Nr. 6: 32-34
Ralph Jürgen Bährle
Jede schwangere Arbeitnehmerin kann sich vom Beginn ihrer Schwangerschaft an auf das Mutterschutzgesetz (MuSchG) berufen. Der Arbeitgeber kann seine Schutzpflichten aus dem Mutterschutzgesetz aber erst erfüllen, wenn ihm die Schwangerschaft bekannt ist. Sobald der Arbeitnehmerin ihre Schwangerschaft bekannt ist, soll sie daher dem Arbeitgeber die Tatsache der Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen (§ 5 Abs. 1 S. 1 MuSchG).
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