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Ausbildungs-Glossar Teil 5 - Unterrichtsplanung - zwischen didaktischen Planungsmodellen und Unterrichtswirklichkeit - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 40-43
Ausbildungs-Glossar Teil 5 - Unterrichtsplanung - zwischen didaktischen Planungsmodellen und Unterrichtswirklichkeit - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 40-43
Kerstin Radojewski
Unterricht ist einer der wichtigsten Begriffe der Erziehungswissenschaften und für Schulen geradezu konstitutiv. Grundsätzlich kann Unterricht als eine organisierte, intentionale und formalisierte Form des Lehrens und Lernens verstanden werden, die letztlich die Folge komplexer gesellschaftlicher Prozesse ist. Die Intentionen einer Gesellschaft, Lernen und Lehren systematisch zu planen und zu organisieren, liegt vor allem darin, ihren Mitgliedern Bildung zu ermöglichen und somit gleichzeitig zum Erhalt der Gesellschaft beizutragen (Steindorf 2000, Peterßen 2000). Das Recht auf Bildung ist durch Gesetze garantiert, ebenso die Art und Weise, wie sie formal erworben werden kann. Der Deutsche Bildungsrat betonte bereits 1970 die Bedeutung von Bildung und die Verantwortlichkeit von Staat und Gesellschaft: „Jeden Staatsbürger zur Wahrnehmung seiner Rechte und zur Erfüllung seiner Pflichten zu befähigen, muss (…) das allgemeine Ziel der Bildung sein, für das nächst den Eltern der Staat sorgen muss.“ (Deutscher Bildungsrat 1970, S.29)
Diagnostische und präventive Ansätze früher Lernstörungen in der ergotherapeutischen Praxis - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 19-25
Diagnostische und präventive Ansätze früher Lernstörungen in der ergotherapeutischen Praxis - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 19-25
Karlheinz Barth, Astrid Baumgarten
Lernstörungen haben erhebliche Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Kinder. Lernstörungen basieren aber nicht nur auf unzureichend entwickelten Vorläuferfertigkeiten, sondern sind das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels zwischen den individuellen Lernvoraussetzungen des Kindes, den Anforderungen des Unterrichts und außerschulischen Lernbedingungen. Ein möglichst frühzeitiges Erkennen und präventive Maßnahmen stellen ein wichtiges Fundament in der Gesundheitsvorsorge von Kindern dar. ErgotherapeutInnen können dabei eine entscheidende Funktion übernehmen.
Humor, Lachen und Lächeln in der Ergotherapie - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 12-18
Humor, Lachen und Lächeln in der Ergotherapie - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 12-18
Judith Niehaus
Humor und Lachen sind wichtige Ressourcen, die im Umgang mit Erkrankungen und Einschränkungen sowie für die Gesundung unterstützend sind. Lachen wirkt sich erwiesenermaßen positiv auf das Lernen aus, ebenso auf das Wohlbefinden und damit auf die Lebensfreude. Distanz zu eigenen Problemen kann entstehen, eine humorvolle Perspektive erleichtert die Problemlösung. Ergotherapeuten können den eigenen Humor und das Lachen nähren und weiterbilden, Humortechniken einsetzen und die Ergebnisse der aktuellen Hirnforschung in die Praxis umsetzen. Ist das Lachen in der Therapie willkommen, entsteht eine entspannte, angstfreie und lebensbejahende Atmosphäre, die optimale Basis für eine zufrieden stellende, erfolgreiche Therapie.
Ihr Anschluss unter dieser Nummer! - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 44-45
Ihr Anschluss unter dieser Nummer! - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 44-45
Arnd Longrée
Offener Brief an die Mitglieder und Nichtmitglieder des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten e.V. (DVE)
Motorische Schreibleistung von linkshändigen und rechtshändigen Kindern in der 1. bis 4. Grundschulklasse - 1. Teil - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 26-32
Motorische Schreibleistung von linkshändigen und rechtshändigen Kindern in der 1. bis 4. Grundschulklasse - 1. Teil - Et Reha 49. Jg., 2010, Nr. 1: 26-32
Johanna Barbara Sattler, Christian Marquardt
Die Untersuchung der motorischen Schreibleistung zeigt, dass rechts- und linkshändige Kinder die Problemphasen des Erstschreibunterrichts gleichermaßen durchlaufen. Es wurden gute motorische Basisleistungen, aber vergleichsweise verlangsamte Schreibbewegungen beobachtet, mit besonderen Problemen in der 1. und 3. Klasse. Linkshändige Kinder zeigen zu Beginn einen erhöhten Schreibdruck, der mit der Handhaltung oder Sichtproblemen auf das Geschriebene verbunden sein könnte. Hier erscheint eine frühzeitige individuelle und funktionale Anpassung der Schreibbedingungen sinnvoll.
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