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Blanko-Verordnung: Konzept und Ergebnisse des ersten Modellversuchs in der Physiotherapie - ergoscience 2018, 13(1): 14-20
Blanko-Verordnung: Konzept und Ergebnisse des ersten Modellversuchs in der Physiotherapie - ergoscience 2018, 13(1): 14-20
Jutta Räbiger
Der Gesetzgeber hat den Krankenkassen und Therapeuten mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) die Möglichkeit gegeben, ein neuartiges Versorgungssystem zu erproben, das die Therapiefreiheit stärkt. An die Stelle der herkömmlichen ärztlichen (Voll-)Verordnung tritt eine Blanko-Verordnung, die neben den Patientendaten lediglich die ärztliche Diagnose und Indikationsstellung enthält. Die Therapeuten können über Art und Umfang der therapeutischen Maßnahmen, die sonst die Ärzte vorgeben, eigenständig entscheiden. Das erste Modellprojekt dieser Art wurde in der Physiotherapie durchgeführt, darüber wird hier berichtet.
Ein weiterer Schritt in Richtung
Ein weiterer Schritt in Richtung "evidence-based care" - Ergotherapie für Klienten mit Morbus Parkinson - ergoscience 2018, 13(1): 28-31
Ingrid Sturkenboom
Die Dissertation beschreibt die in verschiedenen Regionen in den Niederlanden durchgeführten Studien zur Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von zehn Wochen individualisierter Ergotherapie im häuslichen Umfeld bei Klienten mit Parkinson und deren Angehörigen. Gleichzeitig wurde untersucht, welche Faktoren die Behandlung fördern oder behindern. Die personenzentrierte Intervention folgte der niederländischen Leitlinie „Ergotherapie für Parkinson“. Die Ergebnisse zeigten, dass durch die Intervention die wahrgenommenen Alltagsaktivitäten von Klienten mit Parkinson verbessert wurden. Es zeigte sich auch, dass sich die Gesamtkosten für die Gesundheitsversorgung über einen Zeitraum von sechs Monaten zwischen der Interventionsgruppe und der Kontrollgruppe nicht unterschieden. Die Kosten für institutionelle Betreuung der Behandlungsgruppe waren jedoch signifikant niedriger. Die Faktoren, die den Behandlungserfolg beeinflussen, scheinen vielschichtig zu sein. Als wichtige Komponenten wurden das Kompetenzniveau des Ergotherapeuten, Intensität und Zeitpunkt der Behandlung sowie die Qualität der Zusammenarbeit eruiert. Die Ergebnisse der Studie bieten Erkenntnisse zur weiteren Verbesserung der personenbezogenen Versorgung von Klienten mit Parkinson.
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Die erlebten Erfahrungen von Autofahrern mit einer Querschnittslähmung: Eine qualitative Untersuchung - ergoscience 2018, 13(1): 34-36
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Die erlebten Erfahrungen von Autofahrern mit einer Querschnittslähmung: Eine qualitative Untersuchung - ergoscience 2018, 13(1): 34-36
Sara Mondon
Autofahren stellt eine Aktivität des täglichen Lebens (ADL) dar, durch die eine Partizipation am gesellschaftlichen Leben für die Mehrheit der Bevölkerung maßgeblich erleichtert wird. Laut ICF sind querschnittsgelähmte Menschen von temporären oder permanenten Einschränkungen in den Bereichen Körperstrukturen, -funktionen sowie in den Aktivitäten des alltäglichen Lebens betroffen (WHO, 2001). Aufgrund der für das Autofahren notwendigen visuellen, kognitiven, motorischen und sensorischen Fähigkeiten (Classen, Dickerson & Justiss, 2012), können querschnittsgelähmte Menschen mit Hindernissen bei der Partizipation im alltäglichen Leben konfrontiert werden.
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Die erlebten Erfahrungen von Autofahrern mit einer Querschnittslähmung: Eine qualitative Untersuchung - Verzeichnis LITERATUR
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Die erlebten Erfahrungen von Autofahrern mit einer Querschnittslähmung: Eine qualitative Untersuchung - Verzeichnis LITERATUR
Sara Mondon
Literaturverzeichnis zum Downloaden
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Ein systematisches Review für den Einsatz von Achtsamkeitstraining zur Reduktion von beruflich bedingtem Burnout - ergoscience 2018, 13(1): 36-38
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Ein systematisches Review für den Einsatz von Achtsamkeitstraining zur Reduktion von beruflich bedingtem Burnout - ergoscience 2018, 13(1): 36-38
Chantal Herrmann
Burnout ist ein Begriff, der vielen berufstätigen Menschen bekannt ist. Die Forschung zu diesem Thema wächst stetig, jedoch gibt es immer noch keine einheitliche Definition. Gekennzeichnet wird Burnout vor allem durch eine unangemessene Reaktion auf beruflich verursachten, chronischen Stress. Dabei gibt es drei Hauptdimensionen: emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und mangelnde Erfolgserlebnisse (Guitierrez et al., 2004), welche sich beispielsweise als Depression, physische und psychische Erkrankungen auswirken/manifestieren können (Kaschka, Korczak & Broich, 2011). An diesen Dimensionen richten sich die Autoren dieses Reviews aus.
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