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Die Forschungspyramide - Teil 3: Grundlagen der Anwendung für die kritische Evidenzbewertung - ergoscience 2017, 12(4): 134-143
Die Forschungspyramide - Teil 3: Grundlagen der Anwendung für die kritische Evidenzbewertung - ergoscience 2017, 12(4): 134-143
Bernhard Borgetto, George Tomlin, Susanne Max, Brigitte E. Gantschnig, Andrea Pfingsten
Die Forschungspyramide ist ein Modell zur Bewertung und Zusammenführung von externer Evidenz aus unterschiedlichen Forschungsansätzen. Sie bietet eine Grundlage zur Aufbereitung und Systematisierung von Forschungsergebnissen, um, basierend auf wissenschaftlicher Evidenz, ergotherapeutische Fragestellungen zu beantworten und ergotherapeutische Entscheidungen in der alltäglichen Praxis zu treffen. Dieser Beitrag arbeitet die Grundlagen der praktischen Anwendung des Modells auf: die Evidenzbewertung im Modell der Forschungspyramide, die Bewertung der Durchführungsqualität von quantitativen und qualitativen Studien und die Durchführung von Pyramiden-Reviews.
Die Forschungspyramide - Teil 3: Grundlagen der Anwendung für die kritische Evidenzbewertung - Verzeichnis LITERATUR
Die Forschungspyramide - Teil 3: Grundlagen der Anwendung für die kritische Evidenzbewertung - Verzeichnis LITERATUR
Bernhard Borgetto, George Tomlin, Susanne Max, Brigitte E. Gantschnig, Andrea Pfingsten
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Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Der Effekt von Spiegeltherapie auf die Behandlung von Phantomschmerzen - ergoscience 2017, 12(4): 166-167
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Der Effekt von Spiegeltherapie auf die Behandlung von Phantomschmerzen - ergoscience 2017, 12(4): 166-167
Kim Weilbächer
Phantomschmerzen sind Schmerzen, die in einem amputierten Körperteil wahrgenommen werden. Stumpfschmerzen oder nicht-schmerzhafte Wahrnehmungen im amputierten Körperteil zählen demnach nicht zu den Phantomschmerzen (http://www.dgss.org/patienteninformationen/schmerzerkrankungen/phan-tomschmerz/). Die Entstehung von Phantomschmerzen ist noch nicht genau erforscht, jedoch gibt es Hinweise, dass die Amputation eine Umorganisation im sensomotorischen Kortex verursacht und diese als Ursache für Empfindungen in der amputierten Gliedmaße einschließlich der Phantomschmerzen angesehen werden kann (Anghelescu et. al., 2016).
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Der Effekt von Spiegeltherapie auf die Behandlung von Phantomschmerzen - Verzeichnis LITERATUR
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Der Effekt von Spiegeltherapie auf die Behandlung von Phantomschmerzen - Verzeichnis LITERATUR
Kim Weilbächer
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Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Entwicklung eines Instrumentes, das das Umlernen von Betätigungen des täglichen Lebens in der Arm- und Handtherapie erleichtert - ergoscience 2017, 12(4): 164-165
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung: Entwicklung eines Instrumentes, das das Umlernen von Betätigungen des täglichen Lebens in der Arm- und Handtherapie erleichtert - ergoscience 2017, 12(4): 164-165
Joanna Sandra Thomé
Bei chronischen Funktionseinschränkungen der oberen Extremität nach einem Schlaganfall führt das Einbinden der betroffenen Extremität im Alltag zu Verbesserungen (Takebayashi et al., 2015; Taub et al., 2006). Die „Constrained-Induced Movement Therapy“ (CIMT) ist ein beispielhaftes Therapieverfahren, das die betroffene Extremität fordert, indem sie - teilweise im Eigentraining - repetitive und aufgabenorientierte Bewegungsübungen ausführt (Pollock et al., 2014; Shi et al., 2011). Die Literatur des CIMT betont die Bedeutung der Alltagsrelevanz in der Therapie, damit dem Klienten der Transfer von Erfolgen der Therapieeinheit in den Alltag gelingt (Morris, Taub & Mark, 2006). Allerdings gibt es Klienten, die zum Beispiel durch kognitive oder kommunikative Einschränkungen wie einer Aphasie oder Demenz Schwierigkeiten haben, die für sie bedeutsamen Betätigungen im häuslichen Umfeld zu benennen. Daher wäre eine Entscheidungshilfe wünschenswert, um in der therapeutischen Praxis bei eingeschränkter Armfunktion die relevanten Betätigungsbereiche mit diesem Klienten zu erheben. Hier könnten Bilder den Klienten helfen, sich an Begriffe zu erinnern (Shepard, 1967). So könnten sich auch Klienten mit kognitiven und/oder sprachlichen Barrieren aktiver in die Therapiegestaltung einbringen.
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