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Betätigung (occupation) als ergotherapeutischer Schlüsselbegriff und eine epistemologischen Anpassungen im Verlauf von 100 Jahren Berufsgeschichte: analytischer Überblick und Ausblicke für die Zukunft – Teil 2: Komplexitätstheorie als epistemologische Grundlage für die Reflexion über neue Formen von Typologien und Taxonomien der menschlichen Betätigung - Verzeichnis LITERATUR
Betätigung (occupation) als ergotherapeutischer Schlüsselbegriff und eine epistemologischen Anpassungen im Verlauf von 100 Jahren Berufsgeschichte: analytischer Überblick und Ausblicke für die Zukunft – Teil 2: Komplexitätstheorie als epistemologische Grundlage für die Reflexion über neue Formen von Typologien und Taxonomien der menschlichen Betätigung - Verzeichnis LITERATUR
Matthias Möller
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Betätigung (occupation) als ergotherapeutischer Schlüsselbegriff und seine epistemologischen Anpassungen im Verlauf von 100 Jahren Berufsgeschichte: analytischer Überblick und Ausblicke für die Zukunft - Teil 1: Die epistemologische Entwicklung des Begriffes Betätigung im Kontext eines sich wandelnden Verständnisses von Gesundheit und Krankheit - ergoscience 2017, 12(2): 74-81
Betätigung (occupation) als ergotherapeutischer Schlüsselbegriff und seine epistemologischen Anpassungen im Verlauf von 100 Jahren Berufsgeschichte: analytischer Überblick und Ausblicke für die Zukunft - Teil 1: Die epistemologische Entwicklung des Begriffes Betätigung im Kontext eines sich wandelnden Verständnisses von Gesundheit und Krankheit - ergoscience 2017, 12(2): 74-81
Matthias Möller
Am Anfang war die Erkenntnis unter den Gründern der Ergotherapie, dass es bei einer Erkrankung bzw. Behinderung gut ist, aktiv zu sein, und speziell etwas zu tun, was einem persönlich wichtig ist. Daraus entwickelte sich später die Behauptung vom Menschen als occupational being, d.h. die Idee, dass dem Menschen Betätigung an sich ein grundsätzliches Bedürfnis ist. Diese These soll durch die Disziplin der Occupational Science differenziert und allgemein bestätigt werden, damit sie sich als universelles Wissen im Kreis der wissenschaftlichen Disziplinen platzieren kann. Schon in den Kinderschuhen der Ergotherapie erwies sich aber der Begriff der menschlichen Betätigung als problematisch, und im Laufe ihres Bestehens hat die Ergotherapie eine Vielzahl von Versuchen unternommen, um mehr Klarheit und Verständlichkeit in den Begriff zu bringen. Dieser Text beleuchtet die epistemologische Entwicklung des Begriffes Betätigung im Kontext sich fortlaufendend verändernder theoretischer und praktischer Bedingungen im Gesundheits- und Sozialbereich und stellt die Entwicklung der ergotherapeutischen Paradigmen in Bezug zu den jeweils vorherrschenden philosophischen Strömungen. Auf der Grundlage dieser Darstellung wird versucht, einen Ausblick auf zukünftige epistemologische und praktische Tendenzen in Ergotherapie zu geben mit dem Ziel, vor allem die berufsinterne Diskussion über den weiteren Werdegang des Berufes zu stimulieren, die allerdings ohne mehr Ausrichtung nach außen, auf Ideen und Theorien aus dem engeren und erweiterten Umfeld, nicht stattfinden kann.
Betätigung (occupation) als ergotherapeutischer Schlüsselbegriff und seine epistemologischen Anpassungen im Verlauf von 100 Jahren Berufsgeschichte: analytischer Überblick und Ausblicke für die Zukunft - Teil 1: Die epistemologische Entwicklung des Begriffes Betätigung im Kontext eines sich wandelnden Verständnisses von Gesundheit und Krankheit - Verzeichnis LITERATUR
Betätigung (occupation) als ergotherapeutischer Schlüsselbegriff und seine epistemologischen Anpassungen im Verlauf von 100 Jahren Berufsgeschichte: analytischer Überblick und Ausblicke für die Zukunft - Teil 1: Die epistemologische Entwicklung des Begriffes Betätigung im Kontext eines sich wandelnden Verständnisses von Gesundheit und Krankheit - Verzeichnis LITERATUR
Matthias Möller
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Betätigung (occupation) als ergotherapeutischer Schlüsselbegriff und seine epistemologischen Anpassungen im Verlauf von 100 Jahren Berufsgeschichte: analytischer Überblick und Ausblicke für die Zukunft – Teil 2: Komplexitätstheorie als epistemologische Grundlage für die Reflexion über neue Formen von Typologien und Taxonomien der menschlichen Betätigung - ergoscience 2017, 12(3): 125-131
Betätigung (occupation) als ergotherapeutischer Schlüsselbegriff und seine epistemologischen Anpassungen im Verlauf von 100 Jahren Berufsgeschichte: analytischer Überblick und Ausblicke für die Zukunft – Teil 2: Komplexitätstheorie als epistemologische Grundlage für die Reflexion über neue Formen von Typologien und Taxonomien der menschlichen Betätigung - ergoscience 2017, 12(3): 125-131
Matthias Möller
Angesichts der Komplexität menschlicher Betätigung und deren therapeutischer Applikation in der Ergotherapie wurde bereits mehrfach auf die Nützlichkeit der Komplexitäts- oder Chaostheorie hingewiesen. Eine Grundannahme dieser Denkweise ist, dass weder Krankheit noch menschliches Verhalten vorhergesagt werden können und auch nicht „sicher“ mit dem Kausalitätsprinzip von Ursache und Wirkung erklärt werden können. So ist es konsequent, dass auch in der Ergotherapie der Ruf nach Integration des Komplexitätsgedanken in die Ausbildung als Motor für Innovation in Theorie und Praxis, aber auch als Ansatz zur Gestaltung der Ausbildung an sich nicht ungehört bleibt. Berufsverbände und Ausbildungsträger übernehmen hierbei eine Vorreiterrolle. Im zweiten Teil dieser Artikelserie werden Kategorisierungen zum Begriff der menschlichen Betätigung vorgestellt, die mehr oder weniger auf elementaren Prinzipien der Komplexitätstheorie aufbauen. Insgesamt sorgt dieser Paradigmenwechsel für eine Öffnung von Theorie und Praxis der Ergotherapie in Richtung neuer und in Bezug auf Betätigung zu definierender Einsatzbereiche im sozialen Bereich, und auf eine Rückbesinnung auf Sozialwissenschaften als Bezugsdisziplinen, die wichtige Anregungen bei der Diskussion über neue Kategorisierungen liefern. Darüber hinaus wird für eine veränderte Methodik plädiert, nämlich eine Berücksichtigung der persönlichen Erfahrungen und Werte von Patienten und Klienten und ihre aktive Beteiligung bei Diskussion und Neu-Definierung ebendieser.
Die Anwendung von Ability Skill and Task Training (ASTT®) bei Kindern mit unilateral-spastischer Cerebralparese zur Förderung des Erwerbs alltagsorientierter bimanueller Aktivitäten - eine Therapiemethode in der pädiatrischen Ergotherapie - ergoscience 2017, 12(2): 56-64
Die Anwendung von Ability Skill and Task Training (ASTT®) bei Kindern mit unilateral-spastischer Cerebralparese zur Förderung des Erwerbs alltagsorientierter bimanueller Aktivitäten - eine Therapiemethode in der pädiatrischen Ergotherapie - ergoscience 2017, 12(2): 56-64
Andrea Oswald, Astrid Fridrich, Wilhelm Mosgöller, Christian Rauscher
Kinder und Jugendliche mit unilateral-spastischer Cerebralparese (US-CP) können aufgrund einer sensomotorischen Störung von Haltung und Bewegung einhergehend mit Spastizität verschiedene Hand- und Armbewegungen nur eingeschränkt ausführen. Davon sind besonders bimanuelle Tätigkeiten im Bereich selbstständiger Versorgung betroffen, wie Schuhbänder knoten, Essen mit Besteck beim Umgang mit der Schere, dem Stift oder dem Lineal. Die klientenzentrierte fokusorientierte Therapiemethode ASTT® wurde für ambulante und stationäre Settings entwickelt mit Blick auf alltagsorientierte Betätigung. Wir untersuchten, ob durch zehn ambulant durchgeführte ASTT®-Therapieeinheiten der effektive Einsatz der betroffenen Hand und des betroffenen Armes bei bimanuellen Aktivitäten nachhaltig erlernt werden kann und realisierten dazu eine multizentrische Pilotstudie.
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