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Cognitive Behavioural Therapy und Acceptance and Commitment Therapy in der Ergotherapie bei Klienten mit chronischen Schmerzen - ergoscience 2011, 6(3): 90-97
Cognitive Behavioural Therapy und Acceptance and Commitment Therapy in der Ergotherapie bei Klienten mit chronischen Schmerzen - ergoscience 2011, 6(3): 90-97
Esther Rothenberger, Monica Weber-Bruderer, Barbara Aegler
Da immer mehr Menschen an chronischen Schmerzen leiden, muss auch die Ergotherapie wirkungsvolle Behandlungsmethoden für diese Klientel haben. Die aus der Psychologie stammende Cognitive Behavioural Therapy (CBT) sowie die Acceptance and Commitment Therapy (ACT) repräsentieren solche Therapieformen. Der Artikel hat zum Ziel, diese Therapieformen hinsichtlich der Behandlung von Klienten mit chronischen Schmerzen zu vergleichen und deren Umsetzung respektive Potenzial in der Ergotherapie aufzuzeigen.
Ergotherapie in der Sturzprävention - Ergebnisse einer Literaturrecherche als Basis für die Entwicklung eines Behandlungspfades - ergoscience 2011, 6(3): 98-108
Ergotherapie in der Sturzprävention - Ergebnisse einer Literaturrecherche als Basis für die Entwicklung eines Behandlungspfades - ergoscience 2011, 6(3): 98-108
Heidrun Becker, Claudia Lenz
Etwa ein Drittel der Menschen über 65 Jahre stürzt mindestens einmal im Jahr. 60-70% stürzen innerhalb der folgenden 12 Monate erneut. Häufig führen die Stürze zu Kopfverletzungen und Hüftgelenksfrakturen, aber auch zu langfristigen psychischen Folgen wie Angst und Unsicherheit, die die Immobilität und das Sturzrisiko weiter erhöhen. Stürze und Verletzungen zu vermeiden, sind deshalb wichtige Ziele für Senioren, gleich ob sie im eigenen Haushalt oder speziellen Einrichtungen leben. Da Stürze durch verschiedene Faktoren verursacht werden, ist die Prävention eine interprofessionelle Aufgabe. Ziel des Artikels ist es, zukünftigen Entwicklungs- und Forschungsbedarf aufzuzeigen. Hintergrund dieser Literaturrecherche war die Absicht des Kompetenzzentrums Gesundheit und Alter in St. Gallen, einen Behandlungspfad zur Sturzprävention in Wohnheimen für Senioren zu entwickeln. Auf aktueller Literatur basierende Behandlungspfade können Praktikern helfen, Entscheidungen über angemessene Maßnahmen (Diagnostik, Intervention, Prävention, Evaluation und Edukation) zu treffen und dadurch die Behandlung von – in diesem Falle – Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko zu unterstützen. Von der derzeit vorhandenen Evidenz zum Thema sowie aus weiteren Quellen wurden Empfehlungen bezüglich der Risikodiagnostik, der Sturzvermeidung und der Behandlung von Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko abgeleitet.
Erste deutschlandweite Befragung von Physio- und Ergotherapeuten zur Berufssituation. Teil 2: (Berufs-)Alltag als Therapeut - ergoscience 2011, 6(3): 109-116
Erste deutschlandweite Befragung von Physio- und Ergotherapeuten zur Berufssituation. Teil 2: (Berufs-)Alltag als Therapeut - ergoscience 2011, 6(3): 109-116
Anne Barzel, Gesche Ketels, Gerhard Schön, Hendrik van den Bussche
Die therapeutischen Gesundheitsfachberufe befinden sich im Wandel. Nicht nur Ärzte klagen über die Zeit, die die Aufgaben der Dokumentation zunehmend erfordern, auch für die therapeutischen Gesundheitsberufe hat sich der Arbeitsalltag verändert. Ziel der berufspolitisch unabhängigen Arbeitsgruppe Physio- und Ergotherapeuten im Beruf ist es, mittels einer deutschlandweiten Befragung eine Standortbestimmung für die beiden größten Gruppen der therapeutischen Gesundheitsfachberufe (Physio- und Ergotherapeuten) durchzuführen. Der 2. Teil beschäftigt sich mit dem Berufsalltag der Therapeuten.
Klientenzentrierte evidenzbasierte Ergotherapie: ein neues Modell - ergoscience 2011, 6(3): 117-121
Klientenzentrierte evidenzbasierte Ergotherapie: ein neues Modell - ergoscience 2011, 6(3): 117-121
Inka Logister-Proost
Werden bei konventionellen evidenzbasierten Praxismodellen die relevanten Faktoren der Therapeut-Klient-Beziehung in genügendem Maße einbezogen, sodass auf dieser Basis gute klinische Entscheidungen getroffen werden können? Im Artikel wird ein klientenzentriertes, evidenzbasiertes Ergotherapie-Modell vorgestellt. Was ist „Evidenz“ und wie setzen Ergotherapeuten eine insgesamt bestehende Evidenz in ihrem professionellen Umgang mit Klienten ein? Diese Frage wird unter Einbeziehung folgender Komponenten betrachtet: Perspektive und biopsychosozialer Zustand des Klienten, die Sicht des Ergotherapeuten, relevante Forschungsergebnisse und das allgemeine Umfeld, in dem die Situation angesiedelt ist.
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung - Fokus auf Funktionen: Vergleich rein
Nutzerfreundliche Studienzusammenfassung - Fokus auf Funktionen: Vergleich rein "kontextbezogener Interventionen" mit "kindbezogenen Interventionen" bei Kindern mit Zerebralparese - eine clusterrandomisierte kontrollierte Studie - ergoscience 2011, 6(3): 125-126
Sabine George
Was ist das Problem und was ist dazu bisher bekannt? Früher wurden bei Kindern mit Zerebralparese (ZP) in der Ergo- und Physiotherapie vornehmlich Interventionen angewandt, die Körperfunktionen und -strukturen verbessern sollten. Man nahm an, dass sich dadurch auch die Fähigkeiten zur Durchführung von Aktivitäten und die Teilhabe verbessern würden. Aktuell verlagert sich der Therapieschwerpunkt zunehmend auf eine Verbesserung der Fähigkeiten der Kinder zur Durchführung von Aktivitäten in ihrer Umwelt und ihrer Familie. Zur Frage, wie das erreicht werden kann, gibt es bereits einige Theorien, Therapieansätze und Studien, etwa die dynamische Systemtheorie, Therapieansätze wie das aufgabenorientierte Training und den familienzentrierten Ansatz. Auf der Basis von dynamischer Systemtheorie und familienzentriertem Ansatz wurde in den vergangenen Jahren eine neue Therapieform entwickelt, die kontextbezogene Therapie.
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