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Der Einfluss von Geruch auf die Atem-Schluck-Koordination und auf die Kontraktion der Mundbodenmuskulatur - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Der Einfluss von Geruch auf die Atem-Schluck-Koordination und auf die Kontraktion der Mundbodenmuskulatur - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Eva Schürmann, Maggie Lee Huckabee
Mehrere Studien haben gezeigt, dass Geschmack, Temperatur, Größe und Zusammensetzung des Bolus einen Einfluss auf das Schlucken haben. Außerdem wurde nachgewiesen, dass die Stimulation des Geruchssinns den Speichelfluss erhöht, sowie die Aktivität der Zungenmuskulatur beeinflussen kann. Dieser theoretische Hintergrund legt den Schluss nahe, dass Gerüche einen Einfluss auf das Schlucken haben könnten. Das Ziel dieser Studie war daher zu untersuchen, ob sich verschiedene appetitanregende Gerüche auf folgende Variablen des Schluckens auswirken: Koordination von Schlucken und Atmen, Dauer der Schluckapnoe, Dauer und Intensität der Kontraktion der Mundbodenmuskulatur während des Schluckens sowie die Frequenz des Schluckens.
Ein aktueller Überblick über die Anwendung von elektrischer Stimulation in der Rehabilitation von Dysphagien - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Ein aktueller Überblick über die Anwendung von elektrischer Stimulation in der Rehabilitation von Dysphagien - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Frauke Heck, Maggie Lee Huckabee, S. H. Doeltgen
Der Artikel gibt einen Überblick über die Anwendung der elektrischen Stimulation in der Dysphagietherapie. Elektrische Stimulation, eine noch relativ junge Methode auf dem Gebiet der Rehabilitation von Schluckstörungen, findet vor allem in englischsprachigen Fachzeitschriften ein breites Diskussionsforum. Im Gegensatz dazu existiert in der deutschen Sprache bisher lediglich ein Übersichtsartikel (Seidl, Nahrstaedt & Schauer, 2009). Im Folgenden wird der derzeitige Wissensstand unter Einbeziehung bisheriger Forschungsergebnisse und relevanter Hintergrundinformationen dargestellt. Dabei wird vor allem auf Stimulationsparameter, neuroplastische Modulation und funktionelle Effekte Bezug genommen.
Endoskopische Dysphagiediagnostik in der Neurologie: Krankheitsspezifische Befunde und klinische Konsequenzen - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Endoskopische Dysphagiediagnostik in der Neurologie: Krankheitsspezifische Befunde und klinische Konsequenzen - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Tobias Warnecke, Rainer Dziewas
Die fiberoptische endoskopische Evaluation des Schluckaktes (FEES), die 1988 erstmals als neue Untersuchungsmethode beschrieben wurde, hat sich mittlerweile als effizientes Verfahren zur Diagnostik und Therapie oropharyngealer Dysphagien in der Neurologie etabliert. Nach den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ist die FEES ein wesentlicher Bestandteil der Basisdiagnostik neurogener Dysphagien. In vielen neurologischen Akut- und Rehabilitationskliniken werden FEES-Untersuchungen heute in Teams von Neurologen und Sprachtherapeuten durchgeführt.
Prädikatoren für eine erfolgreiche Dekanülierung: Welche intrapersonalen und demografischen Faktoren haben Einfluss auf den Rehabilitationserfolg? - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Prädikatoren für eine erfolgreiche Dekanülierung: Welche intrapersonalen und demografischen Faktoren haben Einfluss auf den Rehabilitationserfolg? - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Sina Peter, Axel Schäfer, Edith Wagner-Sonntag
Schwerbetroffene neurologische Patienten erhalten in der Akutphase zur Erleichterung einer Langzeitbeatmung oder zum Schutz vor Speichelaspiration oft eine Trachealkanüle. Die Aufgabe des interdisziplinären Frührehateams ist es, die Patienten von der Trachealkanüle zu entwöhnen, um für die Patienten in der poststationären Versorgung ein größtmögliches Maß an Lebensqualität und Autonomie zu gewährleisten.
Schluckstörungen im Alter - Eine Evaluationsstudie zum Workshop
Schluckstörungen im Alter - Eine Evaluationsstudie zum Workshop "Dysphagie" - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Romy Stechbart
Wir leben im Zeitalter des demografischen Wandels. In diesem Sinne werden die Zahlen der Betroffenen von Schluckstörungen stetig ansteigen. Verschiedene Autoren konnten einen erhöhten Fortbildungsbedarf für das Pflegepersonal in Altenpflegeeinrichtungen aufdecken. Ziel dieser Studie ist es, den langfristigen Nutzen eines speziell für diese Berufsgruppe konzipierten Workshops „Dysphagie“ aufzuzeigen. Mittels eines Videos wird versucht, das Praxiswissen von Workshopteilnehmern und Workshop-nicht-Teilnehmern nach einem Messabstand von einem Jahr nach dem Workshop zu überprüfen. Alle 49 Probanden sollen auf dem Video falsch dargestellte Verhaltensweisen im Umgang mit einer schluckgestörten Patientin erkennen und diese benennen. Obwohl die Workshopteilnehmer mehr fehlerhafte Verhaltensweisen beobachten, kann kein signifikanter Unterschied (p = 0,61) zwischen beiden Gruppen festgestellt werden.
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